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·23. August 2026
„Unser Ziel ist, jede Runde weiterzukommen“: So will René Wagner die nächste Runde erreichen

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Matthias Wilhelm
23 August, 2026
Kurz vor dem ersten Pflichtspiel ist der Kölner Kader nahezu vollständig. Für René Wagner gilt es nun, die Mannschaft, trotz teilweise kurzer Eingewöhnungszeit einiger Akteure, bestmöglich zusammenzustellen. Denn ein Sieg gegen den Drittligisten ist Pflicht für die Geißböcke.
Luka Lochoshvili hinterließ einen ersten guten Eindruck beim 1. FC Köln
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Die Zeit der Testspiele ist vorbei. Wie üblich startet die Saison mit der ersten Pokalrunde und damit sofort mit einem K.o.-Spiel. Für den 1. FC Köln geht es gegen den Drittligisten aus Würzburg – einen vergleichbar schweren Erstrundengegner. Die Kickers sind mit vier Punkten aus zwei Spielen in die Saison gestartet und belegen derzeit den dritten Tabellenplatz. Cheftrainer René Wagner geht die Partie trotzdem selbstbewusst an: „Am Ende fahren wir dahin, um weiterzukommen.“
Während andere Bundesligavereine ihre Transfers schon früh finalisieren konnten, war beim FC lediglich Luka Lochoshvili bereits beim Trainingsauftakt dabei. Im Laufe der letzten Wochen hat der Kader dann immer mehr Form angenommen und ist zum Pflichtspielauftakt nahezu komplett. Die Integration der Neuzugänge ist bislang gut gelungen. „Wir haben generell in der Mannschaft so ein bisschen den Geist entwickelt, dass jeder Bock hat, wenn ein Neuer dazu kommt, dass wir ihn mit offenen Armen aufnehmen“, lobt Wagner sein Team.
Die Entwicklung in der Vorbereitungszeit sieht der Trainer klar positiv. Die Spielidee wurde stetig weiterentwickelt und von Woche zu Woche seien Fortschritte sichtbar gewesen. Obwohl die Würzburger Kickers bereits in die Saison gestartet sind und dadurch „zwei Pflichtspiele vor uns“ und „schon ein bisschen gefestigter“ sind, nimmt der FC die Favoritenrolle ganz klar an. „Wir gehen gut vorbereitet in das Spiel, […] wir haben einen klaren Plan und wir wollen unsere Qualitäten auf den Platz bekommen. Wir wollen die Sachen, die wir in der Vorbereitung angestoßen haben, dann auch zeigen im Leistungstest und einfach eine Runde weiterkommen“, erklärt Wagner.
Mit welchem Personal die Kölner am Montag auflaufen werden, verrät der 38-Jährige noch nicht. Klar ist schon jetzt, dass Luca Waldschmidt den Auftakt verpassen wird. Der Offensivspieler muss derzeit mit muskulären Problemen pausieren und hatte bereits die Einheit am Donnerstag verpasst. Seine Teamkollegen Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers arbeiten weiter im Reha-Bereich und sind dementsprechend auch noch keine Option. Ein Einsatz von Rückkehrer Ellyes Skhiri ist hingegen gut möglich. Obwohl der Tunesier zuletzt nicht mehr am Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt teilgenommen hat, hat Wagner keine Bedenken hinsichtlich seiner Einsatzfähigkeit. „Ich glaube, wir müssen uns bei Ellyes um genau eins keine Sorgen machen und das ist, wie fit er ist“, lobt Wagner seinen neuen Schützling. Skhiri soll schnell in die Mannschaft integriert werden und könnte schon in Würzburg eine Option darstellen: „Am Montag wird es für einen Startelfeinsatz noch nicht reichen. Wir glauben, dass wir ihn trotzdem im Kader mit dabeihaben und dann sehen wir, ob es für ein paar Minuten reicht.“
Neuzugang Thijs Dallinga dürfte hingegen seinen Kaderplatz sicher haben und hat gute Chancen auf sein FC-Debüt am Montag. Ob Dallinga neben Ragnar Ache oder als dessen Ersatz zum Einsatz kommen wird, ließ der Trainer noch offen, betonte aber, dass er beide Rollen beherrscht. Eindeutig ist die Situation zwischen den Pfosten: Anders als unter Lukas Kwasniok wird im Pokal nicht Ron-Robert Zieler, sondern wie auch in der Bundesliga Marvin Schwäbe im Tor stehen. Die Erklärung dafür ist so kurz wie simpel: „Ich möchte mit der bestmöglichen Mannschaft aufs Feld gehen und da gehört die Nummer eins ins Tor.“
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