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·10. März 2026

"Unterschiedliche Auffassungen": Ulm und Schwarz trennen sich

Artikelbild:"Unterschiedliche Auffassungen": Ulm und Schwarz trennen sich

Nächstes Beben beim SSV Ulm: Nach zwei Trainern ist mit Stephan Schwarz nun auch der zweite Sportchef in dieser Saison Geschichte. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wurde der ursprünglich noch bis 2028 laufende Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Erst seit Dezember im Amt

Als Grund nennt der SSV "unterschiedliche Auffassungen" über die sportliche Entwicklung sowie die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Vereins. Nähere Einzelheiten gab der Klub nicht bekannt. Schwarz hatte den Posten beim SSV erst zum 1. Dezember 2025 als Nachfolger von Markus Thiele übernommen, der zuvor zusammen mit Cheftrainer Moritz Glasbrenner entlassen worden war. Nun endet seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch vorzeitig, "nachdem die Ansichten über die Gegenwart und Zukunft nicht mehr in ausreichendem Maß übereinstimmten", wie es in einer Mitteilung heißt.


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Übergangsweise übernehmen die beiden Vorstände Dominik Schwärzel und Robert Holzer die Geschäfte. Parallel soll in den kommenden Wochen "mit der erforderlichen Sorgfalt und Ruhe" eine Nachfolgelösung für den Geschäftsführer-Posten gefunden werden.

"Zusammenarbeit nicht mehr sinnvoll"

Vorstandsvorsitzender Dominik Schwärzel betont, dass in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche geführt worden seien, "die stets respektvoll und auf Augenhöhe waren". Am Ende sei man gemeinsam zu der Einschätzung gekommen, "dass eine Zusammenarbeit in der Zukunft für beide Seiten nicht mehr sinnvoll ist".

Auch Schwarz äußert sich zum Abschied und bedankt sich beim Verein: "Ich möchte mich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, dem Trainerteam, der Mannschaft und der Geschäftsstelle für die intensive Zusammenarbeit bedanken." Da die Vorstellungen über die Zukunft auseinandergegangen seien, sei der Schritt letztlich "der richtige für alle". Dem Verein und der Mannschaft wünscht er "nur das Beste".

Zweiter Abstieg in Folge droht

Mit nur 24 Punkten nach 28 Spielen belegt der SSV derzeit den drittletzten Tabellenplatz und droht auf direktem Wege von der 2. Liga in die Regionalliga durchgereicht zu werden. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits acht Punkte. Auch Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev ist es bislang nicht gelungen, die Wende einzuleiten. Aus den 14 Partien unter dem 60-Jährigen holten die Spatzen gerade mal elf Punkte.

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