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·6. April 2026
Valverde-Anekdote: „Dachte, Real würde mich rauswerfen“

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Fede Valverde ist bei Real Madrid mittlerweile aus der Startelf nicht mehr wegzudenken. Der flexibel einsetzbare Spieler hat schon zahlreiche Topspiele für die Königlichen absolviert. Nun spricht er über einen kuriosen Moment.
Im Jahr 2016 kam Fede Valverde aus Uruguay nach Madrid, wurde in Spanien erst einmal langsam aufgebaut. Im Podcast Terapia Picante blickte der Uruguayer nun auf eine kuriose Szene aus seinen Anfangstagen bei Real Madrid zurück und die hätte fast für Ärger gesorgt.
Dabei ging es um eine Szene im Training, wie Valverde anschließend bestätigte. „Ich habe Luca Zidane an der Schulter verletzt. Ich wollte im Boden versinken, dachte, sie würden mich rauswerfen – ich hatte Zidanes Sohn verletzt.“ Besonders heikel: Zinédine Zidane war damals eine der prägendsten Figuren im Klub und später auch Valverdes Trainer. Für den jungen Profi aus Uruguay ein Schockmoment.
Für Valverde war es besonders bitter, weil er damals eben noch nicht wirklich etabliert war, sich erst zurechtfinden musste. Doch nicht nur die Zidane-Szene war anfänglich ein Aufreger. Valverde erlebte auch regelrecht einen Kulturschock.
Vor allem der Unterschied im Alltag traf ihn hart: „Als ich auf dem Parkplatz ankam, bemerkte ich, dass meine Castilla-Teamkollegen richtig schicke Autos hatten, und ich konnte mir kaum ein anständiges leisten.“

Foto: Getty Images
Und weiter: „Worauf lasse ich mich da nur ein? Ich ging in die Umkleidekabine und sah dort richtig teure Markenkleidung. Ich wollte mich gar nicht ausziehen oder zog mich ganz schnell aus, damit mich niemand sah.“
Es dauerte aber nicht lange bis sich Valverde etablieren und einen Namen machen konnte. Weil er immer hart an sich gearbeitet hat und immer versucht hat, das Bestmögliche aus sich herauszuholen. Und das hat sich definitiv ausgezahlt.









































