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·14. August 2026
Vavro bei Wolfsburg aussortiert: Zerwürfnis zwischen Spieler und Verein spitzt sich zu

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·14. August 2026

Die Zukunft von Denis Vavro beim VfL Wolfsburg steht offenbar vor dem Ende. Der slowakische Nationalspieler wurde nicht nur zuletzt bei Testspielen und zum Saisonauftakt der 2. Bundesliga nicht berücksichtigt, sondern trainiert mittlerweile auch nicht mehr mit der Mannschaft.
Während der Verein offiziell von unterschiedlichen Vorstellungen über den künftigen Kurs spricht, deuten die jüngsten Aussagen der Verantwortlichen auf ein deutliches Zerwürfnis hin.
Trainer Tobias Strobl hatte bereits erklärt, dass Vavro nicht im Kader stehe, weil er den eingeschlagenen Weg des Vereins offenbar nicht mitgehen wolle. Nun äußerte sich auch Geschäftsführer Dieter Hecking ungewöhnlich deutlich.
„Wir zählen nur auf Spieler, die bereit sind, den von uns gewählten Weg mitzugehen“, erklärte Hecking. Für alle Spieler, die diesen Weg mittragen, sei die Tür offen. Das gelte sowohl für Spiele als auch für das Training.
Noch eindeutiger wurde der Wolfsburger Geschäftsführer mit Blick auf den Innenverteidiger: Der Verein habe den Eindruck gewonnen, dass Vavro diesen Weg nicht mitgehen wolle. Deshalb sei er aus dem Mannschaftstraining genommen worden und absolviere stattdessen ein individuelles Programm.
Die Konsequenzen für den 30-Jährigen sind damit erheblich. Während die Mannschaft gemeinsam die neue Saison vorbereitet, trainiert Vavro nach Angaben aus Wolfsburg separat von seinen Teamkollegen.
Ein solcher Schritt wird im Profifußball oft dann gewählt, wenn Verein und Spieler unterschiedliche Zukunftsvorstellungen haben und ein Transfer bevorstehen könnte. Offiziell haben sich beide Seiten bislang zwar nicht zu möglichen Wechselabsichten geäußert, die aktuellen Maßnahmen sprechen jedoch für eine deutliche Distanz zwischen Klub und Spieler.
Für Wolfsburg ist die Situation bemerkenswert, da Vavro erst vor einem Jahr fest verpflichtet wurde. Nachdem er im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis gekommen war, zog der Verein später die Kaufoption und band den erfahrenen Abwehrspieler dauerhaft.
Nun scheint die Zusammenarbeit jedoch überraschend früh vor dem Aus zu stehen.
Aus sportlicher Sicht ist die Lage klar: Solange Vavro weder im Kader steht noch am regulären Mannschaftstraining teilnimmt, dürfte er in den Planungen des Trainerstabs keine Rolle spielen. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Verein und Spieler noch in diesem Transferfenster eine Lösung suchen.
Unklar bleibt bislang, was genau hinter den unterschiedlichen Vorstellungen steckt. Weder der Verein noch Vavro haben konkrete Details genannt. Wolfsburg spricht lediglich davon, dass der Verteidiger den eingeschlagenen Kurs nicht mittragen wolle.
Fest steht jedoch: Die Beziehung zwischen beiden Seiten ist aktuell stark belastet. Die Versetzung ins Individualtraining ist ein deutliches Signal des Vereins und macht deutlich, dass eine Rückkehr zur Normalität derzeit kaum zu erwarten ist.
Für Denis Vavro dürfte die kommende Zeit daher vor allem von einer Frage geprägt sein: Findet sich ein neuer Verein, bevor die Situation in Wolfsburg endgültig festgefahren ist?


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