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·23. September 2026
„Verachtung gegenüber anderen Vereinen“: LaLiga-Boss schießt gegen Real Madrid

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·23. September 2026

Nach dem jüngsten Wirbel um die Schiedsrichterleistung im Derby Atletico gegen Real Madrid hat La-Liga-Chef Javier Tebas knallhart auf die öffentlichen Beschuldigungen der Blancos reagiert.
Jose Mourinho zeigte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz ausgedruckt vermeintliche Bilder von einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter, der vereinseigene Sender Real Madrid TV und vereinsnahe Medien witterten eine Verschwörung. Offensiv sprachen jene das Thema in der Öffentlichkeit an und kritisierten die spanische Liga scharf.
Javier Tebas, Chef der Primera Division, hat nun auf die Kritik der Madrilenen geantwortet – und dabei harte Worte gefunden. Insbesondere über die systematische Unruhestiftung durch das Real-Umfeld echauffierte sich der Spanier auf X und LinkedIn. .
„Die Sprachrohre und der Fernsehsender des Regimes beginnen bereits damit, die gleiche alte Erzählung aufzubauen: die permanente Verschwörung“, schrieb der 64-Jährige, und erklärte weiter: „Wenn es nicht Negreira ist, dann ist es der Schiedsrichter. Wenn es das nicht ist, dann liegt es daran, dass er kein internationaler Schiedsrichter ist. Jeder Verein kann Spiele haben, die von internationalen Schiedsrichtern und von solchen geleitet werden, die keine sind. Niemand hat das Recht, sich seine Schiedsrichter auszusuchen.“
„Was genau wird da gefordert?“, fragte sich Tebas nach dem Bericht, in dem von Madrid besonders seine Liga angegangen wird. „Dass Spiele je nach Einnahmen, TV-Einschaltquoten oder dem Vereinswappen geleitet werden? Was für eine Art, Gleichheit im Wettbewerb zu verstehen“, sagte der spanische Ligachef empört.
Auch den Anspruch des spanischen Rekordmeisters, das Fundament der gesamten La Liga zu stellen, kommentierte Tebas in seiner umfangreichen Stellungnahme: „Real Madrid ist für die LaLiga von enormer Bedeutung, aber die Behauptung, dass La Liga ohne sie nichts wert ist, zeugt von Verachtung gegenüber den anderen Vereinen, ihren Fans und ihrer Geschichte. Der Wettbewerb gehört niemandem.“

Foto: IMAGO
Zuletzt richtete der 64-Jährige, als Liga-Präsident seit 2013 im Amt, eine unmissverständliche Botschaft an Real Madrid und dessen Verantwortliche sowie Fans: „Nehmt die Augenbinde ab! Es ist September, und schon behaupten sie, die Liga sei manipuliert worden. Niemand mit gesundem Menschenverstand glaubt diese alte Ausrede mehr.“















