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·9. September 2026
Verhandlung angesetzt: Elversberg legt zweiten Protest gegen Wagner-Sperre ein

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·9. September 2026

Vincent Wagner und die SV Elversberg geben nicht auf. Vor dem Bayern-Spiel haben sie erneut Proteste gegen die Sperre des Trainers eingelegt.
Der Coach des Aufsteigers hatte beim 4:3-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach die gelb-rote Karte gesehen und ist daher für das Heimspiel gegen den FC Bayern gesperrt. Mit einem ersten Einspruch scheiterten die Saarländer, starten laut kicker aber nun einen weiteren Versuch.
Wagner wurde gegen Gladbach verwarnt, als er nach einer Fehlentscheidung, die zu einem Gegentor führte, das Feld betreten hatte. In der Halbzeitpause wollte er den Schiedsrichter ruhig auf die Szene ansprechen, sah aber prompt Gelb-Rot. Das DFB-Sportgericht lehnte den Einspruch des Aufsteigers ab, da „keine Anhaltspunkte für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters“ vorlagen.
Durch den erneuten Einspruch liegt der Fall nun beim DFB-Bundesgericht, das am Freitag ab 12 Uhr über die Sperre Wagners entscheidet. Dass der Trainer beim Top-Spiel gegen den FC Bayern doch an der Seitenlinie stehen darf, gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. Das weiß auch Wagner, der dennoch nichts unversucht lässt, um gegen den Rekordmeister dabei sein zu dürfen. „Warum auch nicht? Die Bilder sprechen doch eine schöne Sprache. Die Leute mögen sich anschauen, was vor dem Platzverweis war, und das mit der Urteilsbegründung übereinanderlegen und dann ist doch alles entspannt“, so der Elversberger.
Sollte der Einspruch auch vor der nächsten Instanz abgewiesen werden, vertraut der 40-Jährige voll auf seine Assistenten. „Pascal Bieler wird das Spiel stellvertretend für mich leiten, unterstützt von Mike Frantz. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen, dass wir das ohne mich nicht geregelt kriegen. Nur wenn es immer ohne mich funktioniert, muss ich mir Gedanken machen.“

Foto: IMAGO
Am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) empfängt die SV Elversberg den FC Bayern als Tabellenvierter. Während der Liganeuling beide Partien gewinnen konnte, ließ der FCB auf Schalke Federn und ist derzeit mit vier Zählern Sechster. Wagner rechnet seiner Mannschaft durchaus Chancen aus: „Schalke hat ja gezeigt, dass man das mit einem geilen Plan vielleicht sogar schaffen kann.“







































