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·21. Juni 2026

Verhandlungen stocken: Galatasaray plant offenbar ohne Icardi

Artikelbild:Verhandlungen stocken: Galatasaray plant offenbar ohne Icardi

Bei Galatasaray zeichnet sich in der Personalie Mauro Icardi offenbar eine deutliche Entwicklung ab. Die Gespräche über einen neuen Vertrag sollen ins Stocken geraten sein, inzwischen wird ein Abschied des argentinischen Stürmers als immer wahrscheinlicher angesehen.

Der Vertrag des 33-Jährigen läuft aus, eine Einigung mit den Gelb-Roten ist bislang nicht zustande gekommen. Nach türkischen Medienberichten arbeitet die Vereinsführung deshalb bereits an Alternativen für das Sturmzentrum.


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Verhandlungen mit Icardi festgefahren

Icardi hatte bei Galatasaray über Jahre eine prägende Rolle eingenommen. Mit seinen Toren, seiner Präsenz und den gewonnenen Titeln wurde der Angreifer zu einer der wichtigsten Figuren der jüngeren Klubgeschichte. Nun könnten sich die Wege jedoch trennen. Dem Bericht zufolge sind die Gespräche über eine Verlängerung an einem schwierigen Punkt angekommen. Aktuell soll innerhalb des Vereins sogar davon ausgegangen werden, dass Icardi in der neuen Saison nicht mehr Teil des Kaders sein wird.

Galatasaray sucht neuen Stürmer

Für Galatasaray würde ein Icardi-Abschied eine große Lücke hinterlassen. Entsprechend sollen die Verantwortlichen ihre Suche nach einem neuen Angreifer bereits intensiviert haben. Der sogenannte B-Plan ist demnach aktiviert. Die Gelb-Roten wollen sich für den Fall einer Trennung vorbereiten und im Sturmzentrum eine neue Lösung finden. Namen werden in dem Bericht nicht genannt, klar ist aber: Galatasaray muss auf dieser Position handlungsfähig bleiben.

Ausländerregel beeinflusst Kaderplanung

Parallel zur Icardi-Frage beschäftigt sich Galatasaray auch mit der neuen Ausländerregel. Der Klub soll zwar darauf hoffen, dass die Regel vor Saisonbeginn noch angepasst wird, plant aber gleichzeitig für den Fall, dass sie tatsächlich angewendet wird. Deshalb stehen mehrere ausländische Spieler vor dem Abschied. Sacha Boey, Noa Lang und Yaser Asprilla, die im Winter ausgeliehen worden waren, haben den Klub bereits verlassen. Auch Nicolo Zaniolo soll nach seiner Rückkehr aus der Leihe keine Zukunft mehr bei Galatasaray haben.

Weitere Spieler sollen Klub finden

Darüber hinaus sollen Przemyslaw Frankowski, Elias Jelert und Victor Nelsson die Anweisung erhalten haben, sich einen neuen Verein zu suchen. Damit könnte Galatasaray den Kader im Sommer deutlich verändern. Für Trainer Okan Buruk bedeutet das eine schwierige Abwägung. Einerseits muss der Klub die Vorgaben rund um die Ausländerplätze berücksichtigen, andererseits darf die sportliche Qualität des Kaders nicht leiden.

Icardis starke Bilanz

Sportlich wäre ein Abschied von Icardi ohne Frage ein Einschnitt. Der Argentinier absolvierte für Galatasaray wettbewerbsübergreifend 134 Spiele. Dabei erzielte er 77 Tore und bereitete 25 weitere Treffer vor. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz scheint die Zukunft des Stürmers offener denn je. Galatasaray bereitet sich auf den Ernstfall vor. Sollte es keine Einigung geben, dürfte der Klub im Angriff einen neuen Weg einschlagen.

Foto: Burak Kara/Getty Images

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