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·30. November 2025
Verpasster Transfer-Coup: Darum platzte der Rice-Wechsel zum FC Bayern

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·30. November 2025

Declan Rice in München? Im Sommer 2023 war dieses Szenario deutlich realistischer, als es im Nachhinein scheint. Der FC Bayern suchte damals mit Hochdruck nach einem defensiven Mittelfeldspieler – und der englische Nationalspieler war der Topkandidat, insbesondere auf Wunsch von Thomas Tuchel. Nun enthüllt BILD-Fußballchef Christian Falk, warum der Mega-Transfer letztlich scheiterte.
Nach Informationen von Falk war Rice dem FC Bayern gegenüber ungewöhnlich offen. Bei einem Treffen mit Hasan Salihamidzic und Thomas Tuchel habe der damalige West-Ham-Star klare Worte gefunden: „Er würde sehr, sehr gerne zum FC Bayern wechseln.“
Damit stand fest: Am Willen des Spielers scheiterte der Deal nicht. Rice konnte sich den Schritt nach München vorstellen, Tuchel war begeistert, und auch die Bayern-Bosse waren bereit, tief in die Tasche zu greifen.
Doch dann kam Arsenal – und die ökonomische Realität.

Foto: IMAGO
Arsenal legte eine astronomische Summe auf den Tisch: rund 120 Millionen Euro. Eine Zahl, die in München in diesem Transferfenster nicht zu stemmen war – zumindest nicht zusätzlich zum anderen Mega-Deal, der im Raum stand.
Falk bringt es auf den Punkt: „Das war in dem Transferfenster einfach zu viel.“
Denn parallel arbeitete der Rekordmeister bereits an der Verpflichtung von Harry Kane, der am Ende rund 100 Millionen Euro kostete. Rice und Kane – das war für Bayern wirtschaftlich nicht machbar. Die Verantwortlichen entschieden sich für den Weltklasse-Stürmer.
Rückblickend war es die Wahl zwischen einem Sechser und einem Torjäger. Bayern entschied sich für Kane – Rice ging zu Arsenal.
Seitdem bestätigten beide Spieler ihren Wert: Rice wurde bei Arsenal sofort zu einer zentralen Figur, aktuell vielleicht sogar der kompletteste Sechser der Premier League. Kane avancierte beim FC Bayern zum erhofften Königstransfer – sportlich wie kulturell.
Beide gelten zudem als absolute Fixpunkte für Three-Lions-Coach Thomas Tuchel bei der WM 2026.
In München ist Joshua Kimmich weiterhin der absolute Mittelfeld-Leader. Um ihn herum rotieren Aleksandar Pavlovic und Leon Goretzka – letzterer könnte den Verein im Sommer ablösefrei verlassen.









































