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·12. September 2026

VfB Stuttgart schäumt nach Hoffenheim-Pleite über VAR-Willkür

Artikelbild:VfB Stuttgart schäumt nach Hoffenheim-Pleite über VAR-Willkür

Der VfB Stuttgart verließ die 1:2-Bundesliga-Niederlage vom Samstag in Hoffenheim frustriert – nicht nur wegen der eigenen ausgelassenen Chancen, sondern auch wegen einer aus ihrer Sicht inkonsequenten Anwendung des VAR. Der Hauptgrund für den Ärger kam Mitte der ersten Halbzeit, als Angelo Stiller im Strafraum mit Hoffenheims Verteidiger Ozan Kabak zusammenprallte.

Stiller und Kabak schienen Knie an Knie zusammenzustoßen, woraufhin der Mittelfeldspieler sofort mit deutlichen Schmerzen zu Boden ging. Schiedsrichter Sven Jablonski ließ weiterspielen, und ein VAR-Eingriff blieb aus. Für Stuttgart war das nur schwer nachzuvollziehen.


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„Das war kein glücklicher Moment für uns“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth anschließend in der Mixed Zone. „Er bekommt im gegnerischen Strafraum einen klaren Treffer aufs Knie. Für mich war das ein klarer Elfmeter.“

Cheftrainer Sebastian Hoeneß kam zum gleichen Schluss.

„Man sieht sofort, wie sein Knie wegknickt“, ergänzte Hoeneß auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Zwischen dem Kontakt und dem Schmerzempfinden gibt es keine Verzögerung.“

Stuttgart hinterfragt den ausbleibenden VAR-Eingriff

Der Frust der Stuttgarter wurde durch Hoeneß’ anschließendes Gespräch mit Jablonski noch verstärkt. Laut dem VfB-Coach räumte der Schiedsrichter ein, die Szene selbst nicht richtig gesehen zu haben. Genau das war aus Sicht von Hoeneß der Typ Situation, in dem der VAR hätte helfen müssen.

„Dann hat er da unten im [VAR]-Keller jemanden, der es für ihn sehen kann“, sagte Hoeneß. „Und der ihm zumindest die Möglichkeit geben kann, sich die Szene noch einmal anzuschauen.“

Dass es keinen Eingriff gab, war für Stuttgart umso schwerer zu akzeptieren, weil Video-Assistent Tobias Welz kurz vor der Halbzeit bei einer anderen Szene im Strafraum sehr wohl eingriff. Dabei schien Stiller-Ersatz Yanik Spalt den Ball nach einem Versuch von Adam Hlozek mit der Hand gespielt zu haben.

Jablonski ließ zunächst weiterspielen, bevor Welz ihn zum Monitor schickte. Die Überprüfung ergab schließlich, dass Hlozek selbst zuvor in derselben Aktion den Ball mit der Hand gespielt hatte. Stuttgart bekam deshalb korrekterweise einen Freistoß zugesprochen. Die endgültige Entscheidung war nicht der Grund für Wohlgemuths Beschwerde.

Der Sportdirektor stellte vielmehr infrage, warum der VAR diese Szene für eingriffsrelevant hielt, während das Foul an Stiller ohne Überprüfung blieb.

„Beim Handspiel gab es aus meiner Sicht überhaupt nichts zu interpretieren“, sagte Wohlgemuth. „Dann sind alle verwirrt. Das nervt!“

Stuttgart wartet auf Neuigkeiten zu Stiller

Die Folgen der früheren Szene gingen über den erfolglosen Elfmeter-Appell hinaus. Stiller versuchte zunächst weiterzuspielen, musste aber etwa zehn Minuten später doch ausgewechselt werden. Die Verletzung ereignete sich in seinem 100. Bundesliga-Spiel für Stuttgart.

Hoeneß sagte nach der Partie, dass Stiller ein Hämatom am Knie erlitten habe, das genaue Ausmaß der Verletzung jedoch noch unklar sei.

Der Ausfall von Stiller wirkte sich auch auf das Stuttgarter Spiel aus. Wohlgemuth bezeichnete den deutschen Nationalspieler als „Taktgeber“ der Mannschaft, und der VfB tat sich phasenweise schwer, nach seiner Auswechslung durch den jungen Yanik Spalt dieselbe Flüssigkeit ins Spiel zu bringen.

Stuttgart erspielte sich dennoch genug Chancen, um Sinsheim am Ende mit deutlich mehr als der tatsächlichen Ausbeute zu verlassen.

Hoffenheim traf durch Adam Hlozek bei zwei Kontern doppelt, während Stuttgart mehrere eigene Möglichkeiten ungenutzt ließ. Deniz Undav vergab vielleicht die größte späte Chance, als er aus kurzer Distanz nicht selbst abschloss, sondern auf Dzenan Pejcinovic querlegen wollte und den Ball hinter seinen Mitspieler spielte.

Hoeneß fasste die Niederlage deshalb so zusammen, dass Stuttgart das Spiel „in beiden Strafräumen“ verloren habe.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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