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·29. März 2026

VfB Stuttgart siegt zum Debüt von Trainer Schneck

Artikelbild: VfB Stuttgart siegt zum Debüt von Trainer Schneck

Erfolgreicher Einstand für Nico Schneck als neuer Trainer des VfB Stuttgart: Wenige Tage nach der Vorstellung des bisherigen Co-Trainers des Bundesligisten SC Freiburg als Nachfolger des freigestellten Heiko Gerber gewann der Tabellenzweite der 2. Frauen-Bundesliga am 21. Spieltag 3:0 (3:0) beim 1. FFC Turbine Potsdam. Die Stuttgarterinnen festigten mit dem dritten Sieg aus den vergangenen vier Begegnungen einen Aufstiegsplatz.

Gegen den sechsmaligen Deutschen Meister aus Potsdam brachten Daphina Redzepi (3.) und Ex-Nationalspielerin Maximiliane Rall (5.) den VfB bereits früh auf Kurs. Noch vor der Pause gelang Rosa Rückert (45.+2) der Treffer zum Endstand. Der 1. FFC Turbine verpasste durch die zweite Niederlage nacheinander die Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen. Der Abstand zu rettenden elften Rang beträgt zwei Punkte.


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SC Sand behauptet Platz eins

Spitzenreiter in der zweithöchsten deutschen Frauen-Spielklasse bleib der SC Sand. Das Team von Trainer Alexander Fischinger behauptete die Spitzenposition durch das 2:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach. Die von Milena Fischer (27.) erzielte Führung baute Pija Reininger (46.) im zweiten Durchgang mit ihrem 13. Saisontreffer weiter aus. Borussia Mönchengladbach blieb erstmals nach zuvor drei Siegen ohne etwas Zählbares im Kampf um den Klassenverbleib. Der Vorsprung des SC Sand auf einen Nichtaufstiegsplatz beträgt weiterhin fünf Zähler.

Schließlich fuhr auch der drittplatzierte SV Meppen die volle Punktausbeute ein. Die Emsländerinnen setzten sich 4:0 (2:0) bei der SG 99 Andernach durch. Nach dem frühen Führungstreffer von Anouk Blaschka (5.) legte Laura Bröring (42.) nach. Bente Bode (47.) und Chantal Schouwstra (77.) ließen den Erfolg noch deutlicher ausfallen. Die SG 99 Andernach wartet nun seit fünf Begegnungen auf den achten Saisonsieg. Dabei holte das Team von Trainerin Isabelle Hawel lediglich einen Zähler.

Der höchste Sieg des 21. Spieltages ging auf das Konto des 1. FSV Mainz 05. Gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München stand am Ende ein 6:0 (4:0) zu Buche. Chiara Bouziane (4./22.) leitete für den Tabellenvierten den vierten Sieg in Serie mit einem Doppelpack ein. Ebenfalls zweimal erfolgreich war Vital Kats (42./61.), die mit nun 19 Treffern ihre Führung in der Torjägerinnenliste festigte. Für die übrigen Treffer sorgten Kara Bathmann (45.+3) und Yurina Imai (90.+3). Von einem Aufstiegsplatz sind die Mainzerinnen weiterhin fünf Punke entfernt.

Warbeyen erster Absteiger

Die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg sammelte im Kampf um den Klassenverbleib ihre ersten Punkte im Jahr 2026. Nach zuvor sechs Niederlagen rückte das Team von Trainer Andreas Arr-You durch das 2:1 (1:1) beim Schlusslicht VfR Schwarz-Weiß Warbeyen bis auf vier Zähler an einen Nichtabstiegsplatz heran. Dabei ließ zunächst Greta Oerding (28.) die Gastgeberinnen auf den zweiten Saisonsieg hoffen. Lynn Kupetz (34.) traf zum Ausgleich, bevor Roseline Andersen (54.) die Wolfsburgerinnen über den sechsten Dreier in der laufenden Spielzeit jubeln ließ. Der VfR Schwarz-Weiß Warbeyen kann den Rückstand von 17 Punkten zu einem Nichtabstiegsplatz in den verbleibenden fünf Begegnungen nicht mehr aufholen und steht damit als erster Absteiger fest.

Ohne Treffer endete ein Duell zweier Tabellennachbarn. Der FC Viktoria Berlin und der VfL Bochum trennten sich 0:0. Damit haben beide Ligakonkurrenten nun 32 Zähler auf dem Konto. Die Berlinerinnen weisen auf Rang fünf die um neun Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem VfL auf.

Unmittelbar über dem Strich rangiert weiterhin die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt, die bei 2:4 (1:2) gegen den FC Ingolstadt 04 das Nachsehen hatte. Dabei war zuerst Marie Kleemann (16.) für Frankfurt erfolgreich. Nach dem Ausgleich von Nina Penzkofer (29.) brachten Stefanie Reischmann (39.), Katharina Reikersdorfer (68.) und Emma Kusch (81.) die Ingolstädterinnen komfortabel in Führung. Den Schlusspunkt setzte Emma Memminger (90.) für die Frankfurterinnen. Ingolstadt hat bei jetzt elf Punkten Abstand zur Gefahrenzone der Liga den Klassenverbleib bereits vor Augen. Das Polster der Eintracht beträgt dagegen lediglich zwei Zähler.

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