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·18. September 2026
VfL beendet Heimfluch mit 5:1 gegen Darmstadt

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·18. September 2026

Matchday | Der VfL Wolfsburg hat seinen Heimfluch eindrucksvoll beendet. Die Wölfe setzten sich am Freitagabend mit 5:1 gegen Darmstadt 98 durch und feierten damit den ersten Heimsieg seit Januar. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg war der Erfolg zugleich ein wichtiges Signal im Kampf um den Aufstieg.
Alexander Bernhardsson brachte den VfL in der 14. Minute in Führung. Fabian Reese setzte sich auf der linken Seite durch und bediente den Schweden, der den Ball mit dem rechten Fuß über den Innenpfosten ins lange Eck schlenzte.
Darmstadt kam durch Milan Smit zum Ausgleich. Joakim Mæhle verlor den Ball, Smit nutzte den Fehler und traf zum 1:1. Die Antwort der Wolfsburger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bernhardsson legte von der rechten Seite für Robert Glatzel auf, der kurz vor der Pause per Kopf zum 2:1 traf.
Nach dem Seitenwechsel blieb der VfL offensiv gefährlich. Bernhardsson schnürte in der 54. Minute seinen Doppelpack, erneut war Reese der Vorbereiter. Wenig später machte Muhammed Damar den Sieg endgültig klar. Der Mittelfeldspieler traf in der 67. Minute wuchtig zum 4:1 und erzielte damit sein erstes Tor für den VfL. Den Schlusspunkt setzte Glatzel. Der Stürmer köpfte seinen zweiten Treffer des Abends und stellte auf 5:1.
Ganz fehlerfrei war der Auftritt der Wolfsburger allerdings nicht. Darmstadt hatte bei einem Pfostentreffer in der ersten Halbzeit und einem Doppelpfostenschuss nach der Pause Pech. Auch der VfL traf durch Reese das Aluminium.
Am Ende gab es große Freude über den Sieg: Nach 247 Tagen ohne Heimsieg durfte der VfL wieder mit seinen Fans feiern. Mit dem klaren Erfolg verschafft sich Wolfsburg zudem eine deutlich bessere Ausgangslage vor der nun folgenden dreiwöchigen Länderspielpause.
Besonders auffällig war die Offensive: Bernhardsson und Glatzel trafen jeweils doppelt, Reese bereitete gleich drei Tore vor. Für den Aufstiegsfavoriten war es damit nicht nur ein Befreiungsschlag vor eigenem Publikum, sondern auch ein deutliches Zeichen, welches offensive Potenzial in der Mannschaft steckt.
Startelf: Zielinski – Kumbedi, Wahl, Cleiton, Mæhle – Damar, Souza, Gerhardt – Bernhardsson, Glatzel, Reese
Bank: Pervan, Fischer, Shiogai, Dardai, Hensel, Adjetey, Angely, Besio, Arnold
Trainer Tobias Strobl konnte gegen Darmstadt wieder auf Saël Kumbedi setzen, der zuletzt wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte. Kumbedi spielte von Beginn an und zeigte eine ansprechende Leistung – fast, als wäre er nie weggewesen. Besonders auffällig dabei: Kumbedis Offensivdrang. Immer wieder schaltete er sich mit in die Offensive ein und trieb das Spiel über Außen an.
Maximilian Arnold saß zunächst auf der Bank. Dort nahmen außerdem Pavao Pervan, Kilian Fischer, Kento Shiogai, Bence Dardai, Dzenan Hensel, Jonas Adjetey, Mathys Angely, Fabio Besio und die weiteren VfL-Optionen Platz.
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