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·21. Februar 2026

VfL gewinnt Topspiel gegen Essen – MSV vorerst an der Spitze

Artikelbild:VfL gewinnt Topspiel gegen Essen – MSV vorerst an der Spitze

Das Topspiel des 25. Spieltages geht an den VfL Osnabrück! Mit 3:0 setzten sich die Lila-Weißen am Samstag gegen Rot-Weiss Essen durch und springen damit auf Platz zwei. Von der Tabellenspitze grüßt vorerst der MSV Duisburg, der Schlusslicht Schweinfurt mit 3:1 bezwang. Verl stolperte böse bei Alemannia Aachen (1:3), auch Wiesbaden musste beim 1:2 in Regensburg eine Niederlage hinnehmen. Zudem siegte 3:2 gegen Havelse.

Osnabrück 3:0 Essen: VfL im Spitzenspiel eiskalt

Das Topspiel an der Bremer Brücke versprach Spannung, hob RWE-Coach Uwe Koschinat die Differenz von lediglich einem Tor zwischen beiden Teams in der Tabelle hervor. Die erste Chance, um den Abstand zu erhöhen, erspielte sich der VfL: Reisig klärte eine Hereingabe zurück zu Badjie, der im zweiten Versuch aus 18 Metern auf das Tor abfeuerte – Wienand klärte per Flugparade (6.). Offensiv meldete sich RWE mit Abiama an, der von der Grundlinie zu Hofmann zurückspielte – knapp vorbei (17.). Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, die Anzahl der guten Chancen nahm zu. Kehl bediente Badjie per Flachpass, aber Wienand blieb erneut siegreich (32.). Auf der Gegenseite zeigte Brumme seine Qualitäten bei einem weiten Einwurf, den Rios Alonso auf das Tor köpfte – Jonsson riss die Hände hoch und klärte gerade noch rechtzeitig (35.). Die anschließende Ecke kam erneut zu Brumme, der Jonsson abermals aus der Distanz zur Faustparade zwang (36.). Dann legte Kehl auf Meißner ab, der mit viel Tempo in den Strafraum ging und abzog, aber abgefälscht ging das Spielgerät knapp vorbei (39.). Und vor der Pause klingelte es dann doch noch: Wieder tankte sich Meißner nach vorne und legte auf Badjie quer, der allen Essener Verteidigern davonlief und die Führung erzielte (44.).


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Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war dann nicht mehr von fußballerischen Elementen, sondern vermehrt durch Fouls und Stockfehler geprägt. Dann jubelte RWE plötzlich – aber nur kurz: Abiama schoss auf das Tor, Rios Alonso fälschte ab, und die Kugel rollte über die Linie. Allerdings befand sich der Verteidiger zum Unverständnis der Essener klar im Abseits (58.). Und in den Ärger stach der VfL mit einem weiteren Treffer hinein: RWE bekam das Spielgerät nach einem Eckball mehrfach nicht weg, bis die Kugel bei Müller landete und der VfL-Verteidiger wuchtig auf 2:0 erhöhte (70.). Osnabrück ließ die Schlussphase nicht mehr spannend werden, weil Jonsson zweimal aus kurzer Distanz gegen Brumme und Müsel rettete (83.). Stattdessen hämmerte Pröger die Kugel in der Nachspielzeit zur endgültigen Entscheidung ins Netz (90.+2). Damit sind die Lila-Weißen nun seit sechs Spielen unbesiegt und vorerst Zweiter. Essen bleibt trotz der ersten Niederlage nach neun Partien vorerst Fünfter – bei drei Punkten Rückstand auf das Spitzenduo.

Duisburg 3:1 Schweinfurt: MSV siegt ohne Hirsch

Während der MSV ohne den gesperrten Cheftrainer Dietmar Hirsch im eigenen Stadion antrat, kamen die Schnüdel mit einem Trainer-Novizen – nämlich Jermaine Jones. Konnte der Ex-Bundesliga-Star für einen neuen Impuls sorgen? Erst einmal nicht, denn die erste Chance verbuchten die Zebras. Jessen startete über die rechte Seite durch und prüfte Weisbäcker, der die Kugel gerade noch aus der Ecke kratzte (3.). Dann gelang Coskun der Durchbruch – und in der Mitte nahm Noß den Ball technisch hochwertig an, um ihn dann in die lange Ecke zu schieben (4.). Duisburg dominierte die Anfangsphase, in der Schweinfurt aber auch eine Chance durch Endres bekam – der Routinier spekulierte auf einen abgefälschten Ball, den er im Abschluss zu hoch ansetzte (15.). Kurz darauf wurde Lobinger bedient, der aus der Distanz knapp vorbei zielte (20.). Und dann wurde Böhnlein bei einem kurzen Abstoß von Weisbäcker von Casar bedrängt, der sich die Kugel schnappte und unbedrängt den zweiten Treffer erzielte (21.). Kurze Aufregung gab es anschließend um Fleckstein, der Endres als letzter Mann abräumte – allerdings war der Schweinfurter zuvor im Abseits (32.). Die Schnüdel brachten kaum etwas nach vorne, der MSV wiederum schlug in regelmäßigen Abständen zu. Noß eroberte den Ball und legte vor dem Strafraum auf Coskun quer, dessen wuchtiger Abschluss neben dem Pfosten zum dritten Mal einschlug (39.). Kurz vor der Pause verhinderte Weisbäcker im Nachfassen einen weiteren Treffer von Casar (44.).

In Duisburg schien die Messe früh gelesen zu sein, weil der Tabellenletzte dem Aufstiegskandidaten keine Schwierigkeiten bereitete. Stattdessen verpasste Noß per Kopfball den vierten Treffer (55.) und auch Lobinger durfte nicht jubeln, weil Weisbäcker einen Schuss auf das lange Eck parierte (68.). In den Schlussminuten zeigte Schweinfurt dann doch noch etwas Vorwärtsdrang. Nachdem zunächst Shuranov an Braune scheiterte (73.), stieg Osawe höher als Hahn und nickte zentral vor dem Tor ein (77.). Duisburg ließ aber nichts mehr anbrennen, sodass die Zebras nur eine Woche nach der heftigen 1:6-Pleite in Wiesbaden wieder auf Platz 1 in der Tabelle springen – zumindest vorerst. Schweinfurt bleibt nach der 21. Niederlage im 25. Spiel weiterhin abgeschlagen Letzter.

Aachen 3:1 Verl: Alemannia schockt den Sportclub

Am Tivoli herrschte Aufbruchsstimmung, nachdem sich die Alemannia zuletzt ein Polster von fünf Punkten gegenüber der Abstiegszone verschaffen konnte. Auch der Zweitplatzierte aus Verl war selbstverständlich guten Mutes. Im eigenen Stadion übernahm dann aber Aachen das Heft des Handelns. Da Silva Kiala luchste Kijewski den Ball ab und spielte Gindorf an, der für einen gefährlichen Abschluss jedoch einen Schritt zu spät kam (2.). Verl baute Druck auf, aber die Alemannia blieb gefährlicher. Mit Tempo tankte sich Gindorf über die linke Seite in den Strafraum und zog gekonnt ab, sodass der Ball in den Maschen landete (13.). Zeigte sich der SCV beeindruckt? Ja! Gindorf schnappte sich einen fahrlässigen Rückpass von Otto und legte im Strafraum noch einmal quer auf Loune, der mühelos den zweiten Treffer markierte (19.). Auf der anderen Seite profitierte Verl fast von einem Aachener Fehler, aber Stark verpasste alleine vor dem Tor den Zeitpunkt zum Abschluss (20.). Die Alemannia ging dazu über, den Gästen den Ball zu überlassen. Daraufhin knallte Besio das Spielgerät wuchtig an die Latte (37.)! Ein Weckruf, denn bei der anschließenden Ecke hielt der SCV-Stürmer seinen Fußball in eine Kopfballverlängerung von Mhamdi rein, sodass Verl über den Anschlusstreffer jubeln konnte (38.).

Im zweiten Abschnitt arbeitete Verl weiter am Ausgleich. Alleine vor dem Tor scheiterte Stark jedoch an Pseftis, im zweiten Versuch köpfte der Verler das Spielgerät nur an die Unterkante der Latte (56.). Auch Aachen erarbeitete sich die erste Chance, aber einen Schuss von Schroers kratzte Schulze aus dem Eck (58.). Und dann machte es Loune: Mit zwei Wacklern ging der Aachener durch zwei SCV-Verteidiger hindurch und blieb aus kurzer Distanz dann eiskalt vor Schulze (65.). Für Verl kam es knüppeldick, weil Otto bei einem weiteren Vorstoß der Aachener über den Ball trat und anschließend Schroers zu Boden zog – obwohl Lehmann noch in der Nähe war, zeigte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Rote Karte für eine Notbremse (73.). Danach war nur noch Aachen am Ball. Nadjombe grätschte die Kugel aus Abseitsposition ins Netz, dann rettete Schulze noch gegen Gindorf (79./80.). Anschließend feierte Manuel Riemann seine Drittliga-Rückkehr, weil der Torwart-Routinier für den verletzten Pseftis ins Spiel kam (83.). Die Alemannia spielte das Ergebnis dann konsequent herunter, wodurch das fünfte Spiel in Folge ohne Niederlage zu Platz 14 verhilft. Verl rutscht in der Spitzengruppe auf Rang 4 ab.

Regensburg 2:1 Wiesbaden: SVWW wacht zu spät auf

Die Jahnelf zählte vor der Partie zu den formschwächsten Teams der Liga, der SV Wehen wiederum blickte auf 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten Spielen zurück. Aber die Hessen zeigten sich ungewohnt nervös. Gözüsirin erlaubte sich einen Fehler im Aufbauspiel, woraufhin Eichinger am Ende eines guten Kombinationsspiels zum Abschluss kam – aber Brdar tauchte rechtzeitig zur Parade ab (9.). Wiesbaden spielte wiederholt von hinten unsauber heraus, sodass Saller den nächsten Schuss abfeuerte, doch Brdar war erneut zur Stelle (11.). Und die Jahnelf machte weiter: Hottmann erhielt zehn Meter vor dem Tor die Kugel, aber der Stürmer traf das Spielgerät nicht richtig (21.). Von Wiesbaden war bis dahin nichts zu sehen – und Regensburg belohnte sich. Bauer flankte auf Hottmann, dessen Kopfball Brdar noch von der Linie kratzte. Aber Eichinger war zur Stelle, um den Abstauber zu verwerten (28.). Die erste Gelegenheit wurde für den SVWW direkt zur besten Chance im Spiel: Kaya verschaffet sich mit einem geschickten Haken noch etwas Platz im gegnerischen Strafraum, aber sein Schlenzer ging knapp am rechten Pfosten vorbei (36.). Es blieb aber dabei, dass die Jahnelf das deutliche Chancenplus erspielte. So parierte Brdar einen weiteren Schuss von Eichinger glänzend mit dem Fuß (41.).

Auch nach der Pause machte die Jahnelf einfach weiter. Kühlwetter fand Eichinger, aber die Kugel ging wieder nur knapp neben den Pfosten (48.). Brdar blieb auf Betriebstemperatur und machte sich ganz lang, um gegen Bauer zu parieren (54.). Aber auch Wiesbaden nahm am Spiel teil und setzte den eingewechselten Schleimer in Szene, der im entscheidenden Moment noch von Oliveira gestört wurde (56.). Anschließend sorgte Saller wieder für Gefahr, aber einem weiteren Einschlag stand der Pfosten im Weg (63.). Und dann nutzte Regensburg doch noch eine der vielen Gelegenheiten: Eichinger flankte butterweich auf den zweiten Pfosten, wo Karbstein ohne große Gegenwehr einköpfen konnte (74.). Wiesbaden machte es aber entgegen der Erwartungen noch einmal spannend: Greilinger bediente Flotho, der kurz vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte (86.). Der SVWW war plötzlich voll im Spiel – und nachdem Beckhoff die Entscheidung liegen ließ (90.), hatte Flotho Pech bei einem Lattentreffer (90.+1). Regensburg holte damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf, was auf Platz 15 stehend einen Vorsprung von sieben Zählern gegenüber Aue bedeutet. Wiesbaden bleibt trotz der ersten Niederlage nach fünf Partien auf Platz 6 hängen – bei vier Punkten Rückstand auf Rang 3.

Ingolstadt 3:2 Havelse: Schanzer drehen nach der Pause auf

Die Schanzer präsentierten sich in den vergangenen Wochen von einer guten Seite, doch ausgerechnet beim Schlusslicht aus Schweinfurt gab es zuletzt den kleinen Dämpfer. Havelse kämpfte hingegen um den Anschluss an das rettende Ufer. Aber der FCI erspielte sich die erste Großchance: Besuschkow wurde mustergültig am Elfmeterpunkt bedient, doch Opitz rettete mit einem starken Reflex gegen den Ingolstädter (7.). Und im Gegenzug erzielten die Niedersachsen die Führung: Oltrogge setzte Boujellab in Szene, der im Strafraum ins linke Eck vollstreckte (11.). Die Hausherren hatten im weiteren Spielverlauf mehr Ballbesitz, aber keine zwingenden Chancen – nur Costly traf das Außennetz (25.). Allerdings kamen die Gäste aus Havelse dadurch wenig zum Zug, bis Boujellab kurz vor der Pause am Querbalken scheiterte (45.).

Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte trat Ingolstadt konsequenter auf. Costly brach auf der rechten Seite durch und bediente Kaygin, der den Ausgleich aus der Drehung erzielte (48.). Der Knoten war geplatzt – und Besuschkow holte sich doch noch seinen Treffer: Ein langer Einwurf kam über Umwege zum werdenden Vater, der aus kurzer Distanz einschob (58.). Proteste von Havelse aufgrund einer Abseitsposition waren hinlänglich, weil das Zuspiel zu Besuschkow von einem Havelser kam. Costly vergab anschließend noch eine höhere Führung (69./82.), bevor er die Schanzer doch noch erlöste. Sturm legte uneigennützig quer, sodass der Topscorer der Ingolstädter das 3:1 machte (85.). Kurz vor Schluss verkürzte Havelse aber noch einmal durch einen Kopfballtreffer von Aytun, doch das Endergebnis blieb bei 3:2 stehen. Der FCI klettert in der Tabelle dadurch auf Platz 8, während dem TSV Havelse auf Platz 19 weiterhin acht Punkte zum ersten Nicht-Abstiegsplatz fehlen.

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