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·24. September 2026
VfL Wolfsburg: Warum trennt sich Christian Eriksen?

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Christian Eriksen und der VfL Wolfsburg gehen getrennte Wege. Der dänische Rekordnationalspieler und der Zweitligist haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags geeinigt. Hinter der Entscheidung steht keine sportliche Frage, sondern eine persönliche.

Christian Eriksen bejubelt im Mai 2026 im Millerntor-Stadion ein Tor für den VfL Wolfsburg. (Selim Sudheimer / Getty Images)
Eriksen begründete den Schritt mit seiner Familie: „Im Moment ist es für mich wichtig, nah bei meiner Familie in Dänemark zu sein.“ Seine Zeit beim VfL Wolfsburg sei von „vielen Höhen und Tiefen“ geprägt gewesen. „Es war mir eine große Freude, für euch zu spielen, und ich werde mich gerne an diese Zeit zurückerinnern“, sagte der 34-Jährige.
Der Klub ließ ihm die Wahl. „Für uns war klar, dass die Entscheidung über seine Zukunft bei Christian liegt. Diesen Freiraum wollten wir ihm in dieser besonderen Situation geben und haben seinem Wunsch nach einer Vertragsauflösung nun entsprochen“, sagte Geschäftsführer Sport Dieter Hecking. Nach dem überraschenden Abstieg in die 2. Liga war Eriksens Zukunft in Wolfsburg ohnehin offen.
Im Juni war Christian Eriksen beim Länderspiel zwischen Dänemark und der Ukraine auf dem Platz kollabiert. Anders als bei seinem Herzstillstand während der EM 2021 konnte er diesmal nach der medizinischen Erstversorgung selbstständig aufstehen. Seit den Ereignissen von damals spielt Eriksen mit einem Herzschrittmacher. Sein Rehaprogramm setzt er nun in der Heimat fort.
Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl hatte sich schon nach dem 5:1 gegen Darmstadt 98 vorsichtig geäußert: „Als Trainer muss ich aufpassen, mich nicht einzumischen. Aber aus menschlicher Sicht würde ich meine Karriere beenden.“ Ob Eriksen noch einmal zurückkehrt, ist offen.
Er möchte nach seinem Zusammenbruch im Juni nah bei seiner Familie in Dänemark sein und dort seine Reha fortsetzen.
Ursprünglich bis zum 30. Juni 2027.
34 Pflichtspiele mit drei Toren und zehn Vorlagen.
Das ist offen. Eine Entscheidung hat er bisher nicht verkündet.























