WolfsBlog
·24. August 2026
VfL zittert sich in die zweite Pokalrunde

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·24. August 2026

Der VfL Wolfsburg hat sich mit viel Mühe in die zweite Runde des DFB-Pokals gerettet. Beim Regionalligisten VSG Altglienicke kamen die Wölfe nach dreimaligem Rückstand immer wieder zurück und setzten sich am Ende mit 9:8 im Elfmeterschießen durch.
Spielerisch war es kein überzeugender Abend. Altglienicke ging früh in Führung, Wolfsburg tat sich lange schwer und fand nur selten Lösungen gegen den tief stehenden Viertligisten. Maximilian Arnold glich zweimal aus, Hauke Wahl rettete den VfL in der 117. Minute in das Elfmeterschießen.
Dort wurde Jakub Zielinski zum Helden. Der 18-Jährige parierte zwei Versuche der Berliner. Kilian Fischer machte anschließend den Deckel drauf. Der VfL ist weiter. Viel mehr Positives lässt sich aus diesem Auftritt kaum ziehen. Die Moral allerdings stimmte. Die Wölfe gaben sich trotz dreimaligen Rückstands nicht geschlagen.
In der Offensive gab es gleich eine interessante Personalie: Alexander Bernhardsson stand erstmals von Beginn an auf dem Platz. Der Neuzugang aus Kiel bildete gemeinsam mit Kento Shiogai und Fabian Reese die Angriffsreihe.
Robert Glatzel bekan dagegen eine Pause. Er stand ebenso nicht im Kader wie Fraser Hornby, der angeschlagen ausfiel.
Zielinski
Fischer, Wahl, Adjetey, Mæhle
Svanberg, Souza, Damar
Bernhardsson, Shiogai, Reese
Bank: Pavao Pervan, Bence Dardai, Denis Angely, Alessio Besio, Saël Kumbedi, Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt, Cleiton und Elvis Rexhbecaj.
Der Gegner ist ein ambitionierter Regionalligist. Altglienicke hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten vom Kreisligisten zu einem etablierten Viertligisten entwickelt. Der Gewinn des Berliner Landespokals in der vergangenen Saison brachte den Klub nun erstmals seit längerer Zeit wieder in den DFB-Pokal.
Auch optisch gibt es heute eine Premiere: Der VfL läuft in Rot auf. Das graue Auswärtstrikot ähnelt den Farben der Gastgeber zu sehr. Das grüne Heimtrikot möchte Wolfsburg möglichst selten auf fremdem Platz tragen. Und auch bei den Torhütern wurde genau hingeschaut, da Altglienicke in einem ähnlichen Blauton spielt wie die Wolfsburger Torwartkleidung.
Nach dem 0:0 gegen Kaiserslautern und dem 1:0 in Hannover soll nun der nächste Schritt folgen. Gegen einen Viertligisten ist die Favoritenrolle klar verteilt. Genau darin liegt die Aufgabe. Der VfL muss sie heute auch auf dem Platz bestätigen.







































