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·24. April 2026

"Vielleicht verspielen sie etwas": Giannikis erhöht Druck auf RWE

Artikelbild:"Vielleicht verspielen sie etwas": Giannikis erhöht Druck auf RWE

Aus sieben Spielen holte der 1. FC Saarbrücken zuletzt nur noch sechs Punkte. Inwieweit der Abstiegskampf noch einmal spannend wird, haben die Saarländer bei einem Vorsprung von sechs Zählern gegenüber Platz 17 immer noch in der eigenen Hand. Am Sonntag (16:30 Uhr) folgt eine schwierige Aufgabe bei Rot-Weiss Essen.

"In der Kabine rechnen wir mit der Chance"

Der SSV Ulm 1846 glaubt an das Fußballwunder, weil Saarbrücken den Spatzen die Tür aufmacht. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung noch, aber das Restprogramm sieht nun erst einmal ein Auswärtsspiel an der Hafenstraße vor. "Wenn wir unsere Auswärtsspiele sehen, dann malt sich außerhalb der Kabine wahrscheinlich niemand eine Chance aus, dass wir dort etwas holen können. Aber in der Kabine, da rechnen wir mit der Chance", versprach Cheftrainer Argirios Giannikis, der in elf Spielen inzwischen einen Schnitt von 1,27 Punkten pro Partie aufweisen kann. Angesichts der Situation, in der sich die Saarländer befinden, ein Erfolg nach Ansicht des 45-Jährigen.


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Aber die Sorgen um den FCS bleiben bestehen, zumal das Umfeld naturgemäß unruhig ist. Giannikis wollte sich nicht anstecken lassen. "Die Gefahr besteht seit dem ersten Tag, seit dem ich hier bin. Es hat sich gar nichts geändert, und es ist erst durch, wenn es wirklich mathematisch und rechnerisch durch ist", fasste der Cheftrainer zusammen. Die Entwicklung unter seiner Regie habe dennoch eine komfortable Ausgangssituation ermöglicht. "Wir sind vier Spiele vor dem Saisonende weiter über dem Strich und haben mehr Punkte, als zu meinem Start."

"Favoritenrolle und Druck beim Gegner"

Entsprechend hat der FCS alles weiter in der eigenen Hand. Das gleiche galt für Rot-Weiss Essen, wie Giannikis betonte. Allerdings ist die Lage beim Revierklub noch spannender – und das versuchte der 45-Jährige auszunutzen. "Sie hatten sieben Siege am Stück, aber jetzt haben sie eine 3:1-Führung, die schon fast der sichere Aufstieg war, innerhalb von 20 Minuten verspielt. Jetzt haben sie etwas verloren", fasste Giannikis zusammen. "Ich sehe die Favoritenrolle ganz klar beim Gegner, aber sie haben auch den Druck, weil sie weiterhin etwas verspielen könnten. Vielleicht auch den sicher geglaubten Aufstieg, wenn sie gegen uns den nächsten Rückschlag bekommen."

Von einem "angeschlagenen Boxer", wie es in der Fußballfachsprache heißt, wollte der FCS-Coach aber nicht sprechen. "Dafür war ihre Bilanz zu gut. Fakt ist aber, dass es weniger Spiele werden und sie schon vier Punkte weg waren, aber jetzt nur noch einen kleinen Vorsprung haben. Ich denke, das macht etwas mit einem, wenn man ins Nachdenken kommt." Die Qualität bei RWE sei unbestritten, aber Giannikis setzte voll auf den psychologischen Faktor. Auf Richard Neudecker, Till Schumacher und Kaan Caliskaner wird der 45-Jährige hingegen verletzungsbedingt nicht bauen können.

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