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·24. April 2026
Gute Karten für den 1. FC Köln: Nur ein Zähler trennt Rang elf von Rang 15 – Wer rutscht noch in den Keller? Kommt es zum Dreikampf um den Relegationsplatz?

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Simon Bartsch
24 April, 2026
Mit einem Sieg gegen St. Pauli wären die Kölner wohl aus dem Gröbsten raus gewesen. Den gab es nicht. Doch auch jetzt hat der FC den Klassenerhalt in den eigenen Händen. Vier Punkte aus den verbleibenden Spielen werden sicherlich reichen, wahrscheinlich schon drei. Unser Blick in die Glaskugel zeigt aber, dass andere Clubs durchaus noch einmal in den Keller rutschen können.
Die Kölner Spieler feiern nach einem Sieg
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Mit dem 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli ist der FC nun auf die Zielgerade der Saison eingebogen. Und nach 30 Spieltagen haben sich die Positionen so nivelliert, dass Glück und Pech nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Die Aussage „Die Tabelle lügt nicht“ nimmt immer mehr Konturen an. Dabei ist gerade die im Keller nicht so richtig eindeutig. Gleich fünf Teams trennen gerade einmal einen Punkt, das aber mit immerhin fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Klingt viel, ist aber trügerisch. Und das liegt am Restprogramm und der aktuellen Form. Rein rechnerisch fehlen den Geißböcken angesichts der hervorragenden Tordifferenz noch sieben Punkte, um sicher die Klasse zu halten. Gäbe es die aus den verbleibenden vier Spielen, könnte St. Pauli nur noch mit vier Siegen gleichziehen. Allerdings müssten die Kiezkicker dann 18 Tore aufholen. Für die offensivschwächste Mannschaft der Liga wohl keine Chance.
Zumal es eher unwahrscheinlich erscheint, dass das Team von Alexander Blessin im Schlussspurt noch eine fulminante Siegesserie hinlegt. Seit sechs Begegnungen sind die Jungs vom Millerntor ohne Sieg. Dass von den Kiezkickern aber durchaus noch Gefahr für die Plätze elf bis 15 ausgehen kann, ist angesichts der ausstehenden Spiele nicht von der Hand zu weisen. Denn St. Pauli spielt noch gegen die beiden Teams auf den letzten beiden Plätzen. Und auch das Heimspiel gegen Mainz ist für die Blessin-Elf sicher noch nicht verloren. Zumal für die Rheinhessen aktuell wenig nach unten, aber auch wenig nach oben geht. Gegen Leipzig dürfte es dagegen schwer werden, da die Sachsen zumindest nach jetzigem Stand noch um den Champions-League-Platz spielen. Möglicherweise ist der aber am vorletzten Spieltag gesichert. Mehr als sieben Punkte sind wohl eher unwahrscheinlich, sechs sind aber durchaus drin. Nach dieser Rechnung würde den Kölnern also ein Sieg aus den verbleibenden vier Spielen reichen – vermutlich werden es weniger sein.
Dafür stehen die Chancen aber gar nicht schlecht, dass noch andere Teams in die Verlosung rutschen – vorausgesetzt St. Pauli liefert. Und da wird es ausgerechnet für zwei weitere Nordlichter mitunter brenzlig. Der Hamburger SV spielt zum Abschluss zu Hause noch gegen Hoffenheim (5.) und Freiburg (7.), auswärts bei Frankfurt (8.) und Leverkusen (6.) – also allesamt Mannschaften, die noch um Europa kämpfen beziehungsweise bangen. In der Hinrunde holten die Rothosen aus den vier Partien nur einen Zähler. Mit einer ähnlichen Ausbeute könnte es also durchaus noch einmal spannend werden. Zumal Hamburg seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet. Vielmehr Punkte sind auch in der Rückrunde nicht zu erwarten. Der eine Punkt könnte am Ende zu wenig sein. Den holte Werder Bremen im Nordderby, doch auch die Grün-Weißen müssen noch zittern. Bremen spielt noch zu Hause gegen Augsburg (9.) und Dortmund (2.) und bei Stuttgart (4.) und Hoffenheim (5.).
Von den vermeintlichen Abstiegskandidaten hat die Mannschaft von Daniel Thioune das schwerste Programm. Der Erfolg über Hamburg war also Gold wert. Bremen holte ebenfalls – wie auch der FC – aus den verbleibenden vier Spielen nur einen Zähler. Trotz des jüngsten Erfolgs wird auch Bremen wohl nicht mehr viele Punkte sammeln. Für Borussia Mönchengladbach könnte die kommende Begegnung ein spannender Faktor werden. Es geht gegen den VfL Wolfsburg, der unbedingt gewinnen muss. Sollte den Wölfen ein Sieg gelingen, werden auch die Fohlen in den verbleibenden Spielen zittern müssen, denn dann geht es gegen Dortmund (2.), Augsburg (9.) und Hoffenheim (5.). Sollte St. Pauli am Wochenende also gegen Heidenheim gewinnen, würde der Druck auf die Konkurrenz noch einmal deutlich steigen.


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