Nur die Raute
·25. Februar 2026
Vier Spiele im Fokus: Ist das die HSV-Rechnung zum Klassenerhalt?

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·25. Februar 2026

Der HSV befindet sich nach 23 Spieltagen in einer durchaus komfortablen Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt.
Mit 26 Punkten rangieren die Rothosen derzeit auf einem soliden elften Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den Relegationsrang – aktuell vom Stadtrivalen FC St. Pauli belegt – beträgt sechs Punkte. Diese Situation verschafft dem Aufsteiger Luft verschafft, aber noch keine endgültige Sicherheit.
Zusätzliche Argumente sprechen dennoch für den HSV: Neben einem Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (4. März) verfügen die Hanseaten (-7) nach dem 1. FC Köln (-6) über die zweitbeste Tordifferenz aller Abstiegskandidaten.
Doch wie viele Punkte fehlen tatsächlich noch? Ein Blick auf die vergangenen Bundesliga-Spielzeiten liefert eine klare Orientierung. In den letzten fünf Jahren reichten 35 Punkte stets für den direkten Ligaverbleib. Die alte Fußballweisheit von den „magischen 40 Punkten“ scheint damit überholt. 35 Zähler gelten inzwischen als realistische Marke.
Für den HSV bedeutet das: Neun Punkte fehlen noch zum rettenden Ufer! Bei zwölf verbleibenden Partien entspricht das einem Schnitt von lediglich 0,75 Punkten pro Spiel. Der Schlüssel könnte dabei in vier besonders wichtigen Begegnungen liegen.

Foto: Getty Images
Dabei rücken vor allem die Heimspiele gegen Köln und den FC Augsburg in den Fokus. Im Volksparkstadion präsentiert sich der HSV bislang äußerst stabil, Siege gegen direkte Konkurrenten sind deshalb fast schon Pflicht. Ergänzt wird diese Rechnung durch die Auswärtspartien bei den Nordrivalen aus Wolfsburg und Bremen. Trotz wechselhafter Leistungen in der Fremde dürfte mindestens ein Erfolg das klare Ziel sein.
Holt man aus diesen vier Spielen also neun Punkte, wäre der Klassenerhalt praktisch greifbar. Denn viele weitere Partien im Restprogramm – etwa gegen Leipzig, Stuttgart oder Dortmund – besitzen eher Bonus-Charakter. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin bereits mehrfach bewiesen hat, dass sie gegen Top-Teams bestehen kann.
Optimismus liefern zudem statistische Prognosen: Der Supercomputer des Datenanbieters Opta beziffert die Wahrscheinlichkeit eines direkten HSV-Abstiegs aktuell auf lediglich 1,2 Prozent. Die Relegationsgefahr liegt demnach bei nur 2,7 Prozent.
Die Rechnung ist also klar: Punktet man zuverlässig gegen die die direkte Konkurrenz, könnte der HSV den Klassenerhalt deutlich früher sichern, als viele erwartet hatten.









































