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·6. März 2026

Vom Angstgegner zur Generalprobe: Gladbach-Spiel wird zum CL-Test für Bayern

Artikelbild:Vom Angstgegner zur Generalprobe: Gladbach-Spiel wird zum CL-Test für Bayern

Es gab eine Zeit, da gehörte Borussia Mönchengladbach zu den größten Angstgegnern des FC Bayern. Für viele Münchner Fans war das Duell mit den Fohlen lange ein unangenehmer Pflichttermin. Doch diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein. Vor dem Bundesliga-Spiel heute Abend (20:30 Uhr, live bei DAZN) wirkt die Partie für den Rekordmeister vielmehr wie eine Generalprobe für die anstehenden Aufgaben in der Champions League.

Während die Bayern sportlich stabil unterwegs sind und in der Bundesliga klar auf Meisterkurs liegen, steckt Gladbach seit einiger Zeit im Tabellenmittelfeld fest. Entsprechend haben sich auch die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Traditionsklubs deutlich verschoben.


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Gladbach war lange Bayerns Angstgegner

Historisch betrachtet war Borussia Mönchengladbach für den FC Bayern lange ein echtes Problem. Kein anderer Verein erzielte in der Bundesliga so viele Treffer gegen den Rekordmeister wie die Fohlen.

Insgesamt 143 Gegentore kassierten die Münchner gegen Gladbach – ebenfalls ein Negativrekord. Auch die 28 Niederlagen gegen die Borussia stellen einen historischen Höchstwert dar.

Unvergessen bleibt zudem die deutliche 0:5-Pokalpleite der Bayern in der Saison 2021/22. Damals wurde der Rekordmeister von den Gladbachern regelrecht überrollt.

Die Kräfteverhältnisse haben sich gedreht

Inzwischen hat sich das Bild jedoch komplett verändert. Der FC Bayern hat die letzten fünf Duelle gegen Gladbach allesamt gewonnen. Besonders beeindruckend: Die drei jüngsten Aufeinandertreffen entschieden die Münchner sogar ohne Gegentor für sich.

Sollte Bayern auch das kommende Spiel gewinnen, wäre es der sechste Sieg in Serie gegen die Borussia – ein neuer Bestwert in diesem traditionsreichen Duell.

Das Hinspiel in dieser Saison endete mit einem 3:0-Erfolg der Münchner im Borussia-Park. Allerdings war das Ergebnis deutlicher, als der tatsächliche Spielverlauf vermuten ließ.

Kompany könnte rotieren

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Foto: IMAFO

Vor allem mit Blick auf den engen Spielplan könnte das Gladbach-Spiel für Trainer Vincent Kompany eine besondere Rolle einnehmen. Die Partie findet nur sechs Tage nach dem Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund statt und nur vier Tage vor dem wichtigen Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo.

Entsprechend stellt sich die Frage, ob Kompany einige Spieler schont und rotieren lässt. Gerade Reservisten wie Lennart Karl könnten dabei eine Chance erhalten. Der 18-Jährige saß zuletzt zweimal über die komplette Spielzeit auf der Bank und drängt auf Einsatzminuten.

Im offensiven Mittelfeld kämpft Karl derzeit mit Serge Gnabry und Jamal Musiala um den Platz auf der Zehn.

Eine weitere Personalie könnte im Gladbach-Spiel ebenfalls im Fokus stehen: Manuel Neuer. Der Bayern-Kapitän hatte zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade pausieren müssen. Das Duell mit den Fohlen könnte für den 39-Jährigen die perfekte Gelegenheit sein, wieder Spielpraxis zu sammeln und rechtzeitig vor dem wichtigen Champions-League-Spiel in Bergamo in den Rhythmus zu kommen. Laut Vincent Kompany ist der Keeper wieder einsatzbereit.

Damit bekommt die Partie gegen Gladbach eine doppelte Bedeutung. Für den FC Bayern geht es nicht nur um drei Punkte in der Bundesliga – sondern auch um die optimale Vorbereitung auf die entscheidenden Wochen der Saison.

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