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·15. Mai 2026

Vom Restaurant in Rize zum vierfachen Champion: Baris Alper Yilmaz packt über geplatzten Wüsten-Transfer und das „Familiengeheimnis“ aus!

Artikelbild:Vom Restaurant in Rize zum vierfachen Champion: Baris Alper Yilmaz packt über geplatzten Wüsten-Transfer und das „Familiengeheimnis“ aus!

Historischer Erfolg am Bosporus: Baris Alper Yilmaz bricht sein Schweigen nach dem vierten Titel

Nachdem Galatasaray den vierten Meistertitel in Folge unter Dach und Fach gebracht hat, rückt einer der Hauptprotagonisten ins Rampenlicht. Nationalspieler Baris Alper Yilmaz, der in seiner fünften Saison beim Rekordmeister Geschichte schrieb, blickt auf eine bewegte Spielzeit zurück. In einem ausführlichen Interview mit beIN SPORTS gab der Flügelstürmer nun tiefe Einblicke in sein Seelenleben, seine professionelle Einstellung und die beinahe vollzogene Trennung zu Saisonbeginn.

Transferpoker und familiärer Zusammenhalt

Zu Beginn der Spielzeit stand ein Wechsel zum NEOM FC im Raum, der die Karriere des Youngsters in eine völlig andere Richtung hätte lenken können. Rückblickend zeigt sich der Profi jedoch demütig und betont seinen Glauben daran, dass alles von Gott kommt. „Ich habe gelernt: Wenn es ein Problem innerhalb der Familie gibt, sollte es innerhalb der Familie bleiben. Wenn die Zeit gekommen ist, wird darüber gesprochen“, erklärte Baris Alper Yilmaz vielsagend über die damalige Unruhe. Er versuche stets, ein guter Mensch zu sein und sein Gewissen reinzuhalten, was ihm durch die schwierige Phase geholfen habe. Dass er letztlich blieb, erwies sich als Glücksgriff für beide Seiten.


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Foto: IHA

Der Perfektionist und sein Weg zur Spitze

Hinter den starken Leistungen auf dem Platz steckt eine knallharte Arbeitsmoral. Der Nationalspieler verlässt sich nicht nur auf sein Talent, sondern nutzt ein spezielles Team für professionelle Unterstützung. Er beschreibt sich selbst als Perfektionisten, der sogar Schmerzen ignoriert, um keinen Trainingstag zu verpassen. „Wenn ich zum Verein komme, sage ich mir: Baris Alper muss hart arbeiten, er darf nicht müde sein. Das sage ich mir immer wieder. Ich arbeite hart und versuche, mich weiterzuentwickeln“, so der Offensivmann. Er sei sich bewusst, wie wertvoll es ist, bei einem Verein wie Galatasaray zu spielen. Wer hier eine schlechte Leistung zeige, müsse damit rechnen, dass sofort jemand anderes seinen Platz einnimmt.

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Okan Buruk als Mentor und Energielieferant

Einen großen Anteil an seiner Entwicklung schreibt er seinem Trainer zu. Die Zusammenarbeit mit Okan Buruk bezeichnete er als einen der Schlüsselfaktoren für den anhaltenden Erfolg des Teams. Der Trainer habe eine enorme Energie und schaffe es, jedem einzelnen Spieler die Hand zu reichen. Baris Alper Yilmaz hob hervor: „Okan Hoca ist wirklich sehr wertvoll. Er macht uns nie den Kopf schwer, egal zu welcher Uhrzeit. Die Kommunikation ist wirklich sehr gut. Er hat mir sehr viel gegeben. Ich danke ihm sehr.“ Diese enge Bindung zwischen Trainerstab und Mannschaft sei das Fundament für die Dominanz in der Liga.

Von Rize nach Istanbul: Eine Reise voller Dankbarkeit

Trotz des Ruhms vergisst der Spieler niemals seine Herkunft. Er erinnerte sich im Gespräch an seine Kindheit in einem Dorf in Rize, wo er seinem Vater in einem kleinen Restaurant half. Diese harte Arbeit der Eltern habe ihn geprägt. Er hinterfragt seinen eigenen Aufstieg von Ankara Keciörengücü zu Galatasaray kritisch und sieht darin eine besondere Fügung. „Wenn Gott dir eine Chance gibt, darfst du sie nicht ausschlagen. Du musst hart arbeiten“, betonte er. Aus dieser Dankbarkeit heraus versuche er jeden Tag, sein Bestes zu geben und ein Vorbild für junge Talente in den unteren Ligen zu sein.

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