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·5. August 2026

Von 18-1! Das große Powerranking zur neuen Saison in der 2. Bundesliga

Artikelbild:Von 18-1! Das große Powerranking zur neuen Saison in der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga startet schon an diesem Freitag und damit drei Wochen früher als die Bundesliga. Viele Klubs wollen versuchen eine gute Rolle zu spielen. Aber: Nur zwei dieser Teams können am Ende direkt aufsteigen, der Drittplatzierte wird in die Relegation gehen müssen. 

Und natürlich gibt es eine einer langen Saison nicht nur Teams, die am Ende einen positiven Ausgang der Saison erleben. Enttäuschungen sind vorprogrammiert, zwei bis drei Mannschaften steigen ab.


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Doch wo stehen die Teams aktuell? Und wer hat bis zum Ende des Transferfensters noch viel Nachholbedarf? Das klären wir kurz, knapp und schmerzlos im Powerranking.

Plätze 18-13: Für diese Teams wird es eng

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Aufsteiger in dieser Saison Schwierigkeiten haben werden. Wie gesagt: Das Ranking befindet sich noch in den Kinderschuhen, weil viele Teams noch Zeit haben, Probleme zu kaschieren und Automatismen zu generieren. Doch der VfL Osnabrück hat nach jetzigem Stand die meisten Probleme. Es wird nicht leicht, die Klasse zu halten, deswegen ist das Team momentan auf dem letzten Platz zu finden.

Eintracht Braunschweig dürfte ebenso Schwierigkeiten bekommen. Der Kader wirkt noch nicht vollends homogen, es fehlt auf gewissen Positionen am gewissen Etwas. Und in Braunschweig herrscht gerne einmal Unruhe, wenn es zum Start nicht gut läuft. Energie Cottbus, ebenfalls ein Aufsteiger, hat schon bessere Karten als Osnabrück. Das hängt unter anderem mit der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt zusammen, der die Erfahrung aus über 300 Spielen in der Bundesliga mitbringt. Ein solcher Leitwolf ist eminent wichtig.

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Foto: Getty Images

Und: Energie verfügt über einen positiv verrückten, wenn auch manchmal aufbrausenden Trainer, Pele Wollitz. Gerade in kniffligen Situationen kann das manchmal helfen. Arminia Bielefeld und Greuther Fürth werden die Klasse halten, aber ihre Probleme aus der letzten Saison nicht so schnell in den Griff bekommen. Zumal bei den Fürthern mit Noel Futkeu die absolute Lebensversicherung der letzten Saison nicht mehr im Kader ist. Das muss erst einmal kompensiert werden. Auch Dynamo Dresden befindet sich nicht in der besten Ausgangslage, wirkt aber nach den Eindrücken zuletzt, unter anderem mit einem Testspielsieg gegen Union, stabiler.

Plätze 12-7: Das Mittelfeld der Liga

In diesem Bereich ist eines wichtig zu betonen: Ein oder zwei falsche Entscheidungen können ein Abrutschen nach hinten begünstigen, zwei, drei gute Entscheidungen dafür sorgen, dass ein Team doch ganz oben mitspielt. In der irren 2. Bundesliga ist das keine Seltenheit. Der KSC stellt sich in dieser Saison auf einigen Positionen neu auf, hat junge Talente wie Deniz Ofli zum Kader hinzugefügt, aber dem KSC kann man momentan keine vollumfängliche Konstanz zutrauen. Das gilt auch für Holstein Kiel, das wieder viele interessante Spieler zur Verfügung hat. Den Störchen fehlt für den Moment zumindest aber noch die Stringenz.

Auf Platz zehn steht ein Sorgenkind, nämlich Hertha BSC. Dieses Transferfenster gleicht bis jetzt einem Desaster. Kenneth Eichhorn, Mickael Cuisance und Fabian Reese sind nur drei Spieler, die die Hertha verlassen haben. Und selbst mit ihnen war in der letzten Saison schon keine Klarheit im Spiel. Sollte sich nicht herauskristallisieren, dass noch am Kader gearbeitet wird, wird es eine frustrierende Saison.

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Magdeburg ist derweil als Wundertüte zu bezeichnen. In unserem Ranking landet der FCM auf Platz neun, auch, weil im Sommer gute Signale gesetzt wurden. Das Aufbäumen 2025/26 wurde positiv bewertet, Baris Atik, technisch einer der besten Spieler, bleibt dem Team erhalten. Das sind gute Voraussetzungen. Der VfL Bochum will nach oben schielen, hat aber noch Baustellen. Uwe Rösler muss Lösungen finden, um der Mannschaft die nötige Konstanz zu verleihen. Diese hatte Darmstadt in der letzten Saison lange, aber im Endspurt ging den Lilien die Puste aus. Ohne Hornby, Lidberg und Corredor müssen offensiv neue Lösungen gefunden werden. Deswegen wird es für ganz oben nicht reichen.

Plätze 6-1: Diese Teams kämpfen um den Aufstieg

Absteiger St. Pauli hat sich vorgenommen, direkt wieder eine Rolle im Kampf um den Aufstieg zu spielen. Doch bei St. Pauli sind viele Fragen zu beantworten. Leader und Leitwölfe sind zum Teil noch vorhanden, aber der Aderlass war auch ordentlich. Die Kiezkicker sind in einer idealen Saison sicher ein Anwärter für oben, aber es gibt andere Teams mit grundsätzlich besseren Voraussetzungen.

So zum Beispiel der 1. FC Kaiserslautern, dem es gelungen ist, spannende Spieler an den Betzenberg zu lotsen. Erencan Yardimci in der Offensive zum Beispiel. Hinzu kommt, dass Trainer Lieberknecht ein erfahrener Mann ist, der Teams immer wieder an die eigene Leistungsgrenze bringen kann. Das sind gute Voraussetzungen.

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Ganz vorne in der Tabelle wird es auf Nuancen ankommen. Genau diese passten bei Hannover in der letzten Saison nicht. Vor dem Start der neuen Saison herrscht noch Ungewissheit, ob die Anpassungen aus dem Sommer wirklich fruchten werden. Einiges ist neu, eine gewisse Skepsis trotz eines insgesamt guten Kaders nachvollziehbar. In Heidenheim ist derweil alles auf Routinen getrimmt. Kein Wunder, denn Frank Schmidt ist der Dauerbrenner unter den Trainern in Deutschland. Der Kader weiß, was gefordert ist. Vorteil Heidenheim: Es herrscht keine Unruhe. Das kann im Aufstiegskampf wichtig werden.

Auf Platz zwei rangiert etwas überraschend der 1. FC Nürnberg. Doch das ist gar nicht unbegründet. Miroslav Klose kennt die Mannschaft mittlerweile gut, viele junge Spieler können den nächsten Schritt gehen. Javier Fernandez, der seine Klasse angedeutet hat, ist endlich mal topfit, hinzu kommt der Top-Deal für Ex-Barca-Verteidiger Mikayil Faye. Mit dem FCN ist zu rechnen! Bleibt schließlich noch Wolfsburg. Mit Abstand haben die Wölfe den besten Kader der Liga, viel Zweitligaerfahrung eingekauft. Ist das eine Garantie? Nein. Aber darauf kommt es beim Powerranking vor Saisonbeginn nun einmal auch nicht an.

Das Powerranking in der Übersicht:

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