RB Leipzig
·26. August 2026
Von Manchester bis Berlin: Christos besondere RBL-Momente

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·26. August 2026

70 Tore, 56 Assists – diese Zahlen sprechen eine klare Sprache: Christopher Nkunku steht in seinen vier Jahren bei den Roten Bullen für Tore, Tempo und ganz viel Spektakel.
Jetzt ist der fünftbeste Torschütze unserer Clubgeschichte zurück in Leipzig. Und schon mit seinem nächsten Treffer könnte Christo im RBL-Ranking mit einer absoluten Clublegende gleichziehen.
Seine ersten vier Jahre in Leipzig liefern mehr als genug Gründe, warum die Vorfreude auf Kapitel fünf so groß ist.
Sein bislang letztes Tor für die Roten Bullen ist gleichzeitig eines seiner wichtigsten.
3. Juni 2023, DFB-Pokalfinale in Berlin: In der 71. Minute bekommt Christo den Ball links im Strafraum, zieht nach innen, lässt zwei Frankfurter stehen und schließt mit rechts ab. Leicht abgefälscht schlägt der Ball zum 1:0 ein.
Danach brechen beim sonst eher ruhigen Franzosen alle Emotionen heraus: Jubelschrei in Richtung RBL-Fankurve, Tritt gegen die Bande – und schließlich der ganz persönliche Gruß an seinen kleinen Sohn. Christo holt einen roten Luftballon hervor und pustet ihn auf.
Ein Treffer für den Pokal. Und ein Tor zum Abschied.
Wenig später hält Christo zum zweiten Mal den DFB-Pokal in den Händen. Mit 70 Treffern verlässt er Leipzig im Sommer 2023 als einer der erfolgreichsten Torjäger unserer Clubgeschichte zum FC Chelsea.
Nur Timo Werner (113 Tore), Yussuf Poulsen (95), Daniel Frahn (88) und Emil Forsberg (71) stehen vor ihm.
Nur ein Treffer fehlt Christo, um mit unserem Lieblingsschweden gleichzuziehen.

Es gibt Abende, an denen selbst eine Niederlage in Erinnerung bleibt. Der 15. September 2021 gehört definitiv dazu.
Drei Tore im Etihad – gegen Pep Guardiolas Manchester City. Viel mehr Bühne geht kaum.
Beim 3:6 erzielt Christo alle drei RBL-Treffer. Ein Hattrick gegen eines der besten Teams Europas – und spätestens jetzt ist sein Name auch international in aller Munde.
Manchester wird zum Vorgeschmack auf eine Saison, in der noch einige ganz besondere Christo-Momente folgen.
2021/22 ist die Saison, in der Christo endgültig zu einem der herausragenden Offensivspieler der Bundesliga wird.
35 Pflichtspieltore in seiner dritten RBL-Saison sprechen für sich. Dazu kommen Auftritte, die bis heute hängen bleiben: Beim 4:1 in Dortmund ist Christo an drei Treffern direkt beteiligt. Im Europa-League-Viertelfinale bei Atalanta Bergamo schnürt er beim 2:0 einen Doppelpack und schießt die Roten Bullen damit praktisch im Alleingang ins Halbfinale. Und vom Hattrick in Manchester haben wir gerade erst erzählt.
Seinen vielleicht wichtigsten Treffer hebt er sich aber für Berlin auf.
Im DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg liegt RBL in Unterzahl mit 0:1 zurück. Dann ist Christo da: In der 76. Minute trifft er zum Ausgleich und rettet die Roten Bullen in die Verlängerung. Auch im Elfmeterschießen übernimmt er Verantwortung – und verwandelt sicher.
Wenig später ist es geschafft: Der erste DFB-Pokalsieg der Clubgeschichte.
„Es ist ein sehr besonderes Tor für mich. Ich hatte noch nie so ein Gefühl bei einem Tor in mir, wie bei diesem. Es war so wichtig für uns als Team und für den gesamten Club. Danach den Pokal mit den Jungs endlich in die Höhe zu heben, werde ich nie vergessen“, beschreibt Christo den Moment später selbst.
Und auch persönlich wird diese Spielzeit gekrönt: Christo wird zum Bundesliga-Spieler der Saison und vor Robert Lewandwoski zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

Auch eine längere Verletzungspause kann Christo 2022/23 nicht stoppen.
Rechtzeitig zum Saisonendspurt ist der Franzose wieder da – und liefert. Am letzten Bundesliga-Spieltag schnürt er gegen Schalke einen Doppelpack, schraubt sein Konto auf 16 Saisontore und sichert sich gemeinsam mit Niclas Füllkrug die Torjägerkanone.
Torschützenkönig trotz Zwangspause – und zum Abschied noch einmal ganz oben. Eine Woche später krönt Christo seine erste Zeit in Leipzig mit dem erneuten DFB-Pokalsieg.
Manchester City, Borussia Dortmund, Atalanta Bergamo, Real Madrid oder der FC Bayern: Je größer die Bühne, desto häufiger ist Christo zur Stelle. Beim historischen ersten Bundesliga-Sieg in München im Mai 2023 leitet er mit seinem Treffer zum 2:1 beispielsweise die Wende ein.
Und dann wären da noch all die kleinen und großen Kabinettstücke: Lupfer, Hackentricks, feine Freistöße oder Dribblings auf engstem Raum. Christo steht in Leipzig eben nicht nur für Tore und Assists – sondern immer auch für ein bisschen Magie.
Jetzt ist er zurück. Und bereit für die nächsten besonderen Momente im RBL-Trikot.
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