Vor dem Pokalduell: Kovac über Favoritenrolle, Dominanz und Rotation | OneFootball

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Borussia Dortmund

·31. August 2026

Vor dem Pokalduell: Kovac über Favoritenrolle, Dominanz und Rotation

Artikelbild:Vor dem Pokalduell: Kovac über Favoritenrolle, Dominanz und Rotation

Ausgangslage

Zwei Pokalspiele der 1. Hauptrunde müssen noch ausgetragen werden: Weil Borussia Dortmund und der FC Bayern München am ursprünglichen Pokalwochenende im Supercup aufeinandertrafen, holen beide Klubs ihre Erstrundenpartien nun nach. Für den BVB führt das aktuell zur Hamburg-Woche: Nach dem 2:0-Sieg zum Bundesliga-Auftakt zu Hause gegen den Hamburger SV am Samstag geht die Reise jetzt in den Norden. Die Borussen treffen im Volksparkstadion des HSV auf den HEBC. „Das hilft eher der Erstligamannschaft als einer Fünftligamannschaft“, sagt BVB-Trainer Niko Kovac über das Duell im rund 57.000 Zuschauer fassenden Stadion. Der heimische Professor-Reinmüller-Platz des Oberligisten bietet Platz für 2500 Zuschauer. „Wir sind Favorit, wir wollen weiterkommen“, stellt Kovac klar. „Wir werden sehr viel Ballbesitz haben, sehr viel Dominanz. Der Gegner wird tief stehen und versuchen, über Konter oder über Standards etwas zu machen. Es liegt an uns, dass wir das Spiel so schnell wie möglich in unsere Richtung bringen, damit wir in die nächste Runde einziehen.“

Personal

Niko Kovac wird im Pokalspiel rotieren, das hat Dortmunds Cheftrainer angekündigt. Ein Spieler darf sich seines Einsatzes bereits sicher sein. Außerdem gibt es Neuigkeiten zum verletzten Giannis Konstantelias. Hier weiterlesen:


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Gegner

Der Hamburger Stadtteil Eimsbüttel bereitet sich auf das größte Spiel in der Vereinsgeschichte des HEBC vor: „Eimsbüttel ist Lila!“ und „Football’s coming Eimsbüttel“ sind im Stadtteil zu lesen. Die lokalen Geschäfte unterstützen den Fußballverein, das Bezirksamt lässt jeden Abend ein lilafarbenes Herz auf der Fassade leuchten.

Nach sieben Siegen in sieben Spielen gewann der Klub im Mai 2026 erstmals den Hamburger Pokal und zog in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Die Titelverteidigung ist nicht mehr möglich: In der aktuellen Saison ist der HEBC bereits zum Auftakt des Landespokals Hamburg gescheitert. In der Oberliga stehen nach fünf Spielen zwei Siege und drei Niederlagen zu Buche. Doch jetzt gilt die Konzentration ohnehin dem Duell im DFB-Pokal: „Wir wollen möglichst viel von dem, was wir können, auf den Platz bringen und das Stadion vielleicht ein-, zweimal zum Raunen bringen. Und dann schauen wir mal, was vom Laster fällt“, sagte Trainer Philipp Obloch dem NDR. (Mehr zum Gegner: Ein Klub, der die Außenseiterrolle liebt) Eine Besonderheit: Für mehrere HSV-Mitarbeiter, die auch für den HEBC spielen, ist es die BVB-Woche. Samstag waren sie beruflich in Dortmund, Dienstag treten sie gegen Schwarzgelb an.

Pokalbilanz

Für den HEBC ist es die zweite Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb. Bereits 1935 war der Hamburger Klub bei der ersten Austragung des damaligen Tschammerpokals dabei – als einer von 62 Vereinen. Diese hatten sich nach mehreren Qualifikationsrunden unter mehr als 4000 Mannschaften durchgesetzt. In der ersten Runde war gegen den Lokalrivalen Eimsbütteler TV nach einer 0:7-Niederlage Endstation.

Borussia Dortmund nahm in der Saison 1936/37 erstmals am nationalen Pokalwettbewerb teil – die aktuelle Spielzeit ist bereits die 68. Teilnahme. Fünfmal gewann der BVB den Titel, weitere fünfmal stand der Klub im Finale.Christina Reinke

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