Vor Spiel gegen Bayern: Elversberg legt Protest ein | OneFootball

Vor Spiel gegen Bayern: Elversberg legt Protest ein | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballdaten.de

Fussballdaten.de

·8. September 2026

Vor Spiel gegen Bayern: Elversberg legt Protest ein

Artikelbild:Vor Spiel gegen Bayern: Elversberg legt Protest ein

Vor dem Duell mit dem FC Bayern sorgt die SV Elversberg noch einmal für Schlagzeilen. Der Aufsteiger geht gegen die Sperre von Trainer Vincent Wagner vor.

Die SV Elversberg will Trainer Vincent Wagner trotz seiner umstrittenen Gelb-Roten Karte für das Duell mit dem FC Bayern an die Seitenlinie bringen. Der Bundesliga-Aufsteiger legte deshalb Einspruch gegen die Sperre ein.


OneFootball Videos


Unverständnis über Gelb-Rote Karte

Wagner war beim spektakulären 4:3-Sieg der Elversberger bei Borussia Mönchengladbach vom Platz gestellt worden. Auslöser war zunächst ein falsch gegebener Einwurf, der unmittelbar vor dem zweiten Gladbacher Treffer für Diskussionen sorgte. Wagner betrat daraufhin kurz das Spielfeld und sah dafür die erste Verwarnung.

Noch vor der Pause folgte die zweite Gelbe Karte. Wagner hatte sich dem Schiedsrichterteam genähert, nachdem die Partie unterbrochen worden war. Eine aggressive Aktion oder einen verbalen Angriff gab es dabei allerdings nicht. Genau diese Entscheidung sorgte anschließend für reichlich Unverständnis.

Elversberg hofft auf Wagner gegen Bayern

Nach juristischer Beratung entschied sich Elversberg schließlich, gegen die automatische Sperre vorzugehen. Sollte der Einspruch Erfolg haben, könnte Wagner am Sonntag beim Heimspiel gegen Bayern München wieder auf der Trainerbank sitzen. Das Duell gegen den Rekordmeister ist für die Saarländer ohnehin ein besonderes Highlight.

Auch von anderer Seite gab es Unterstützung für den Elversberger Vorstoß. Schiedsrichter-Chef Knut Kircher bezeichnete die gesamte Situation als unglücklich. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sprach sich ebenfalls dafür aus, Wagner nicht zwingend sperren zu müssen.

Das DFB-Sportgericht musste nun über den Einspruch entscheiden. Für Elversberg geht es dabei nicht nur um die Anwesenheit des Trainers, sondern auch um die Frage, wie die umstrittene Szene bewertet wird.

Impressum des Publishers ansehen