BVBWLD.de
·21. Februar 2026
Wahnsinn in der Schlussphase: Fabio Silva rettet BVB Punkt in Leipzig

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·21. Februar 2026

Fábio Silva rettet Borussia Dortmund. Mit seinem ersten Treffer in der Bundesliga sicherte der Portugiese dem BVB das 2:2 (2:0) bei RB Leipzig. Baumgartner brachte die Sachsen mit einem Doppelpack in Führung (20. Minute, 39.). Ein Eigentor des Leipzigers Romulo nach 50 Minuten brachte den Anschluss. Dann schlug Fábio Silva in der fünften Minute der Nachspielzeit zu.
Nach dem 2:0 in der Champions League gegen Atalanta Bergamo nahm BVB-Trainer Kovac exakt einen Wechsel in seiner Startelf vor. Für Brandt rückte Sabitzer ins Team. Aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere mit Can (Adduktorenprobleme), Mane (Muskelverletzung), Schlotterbeck (muskuläre Probleme) und Süle (Oberschenkel-Verletzung) stellte sich die Defensive nahezu von alleine auf. Der junge Reggiani erhielt erneut eine Chance.
Die Partie benötigte keine lange Aufwärmphase. Beide Teams kämpften von Beginn an um die Dominanz in der Begegnung. Die erste Chance gab es nach acht Minuten – und sie gehörte den Gästen. Beier spurtete in der eigenen Hälfte los, scheiterte aber mit einem Flachschuss an RB-Keeper Vandevoordt.
Nach einer Viertelstunde bekam auch sein Gegenüber einiges zu tun. Eine Flanke von Schlager fing Kobel jedoch ab, bevor Baumgartner den Ball erreichte. Fünf Minuten später musste sich der Schweizer allerdings geschlagen geben. Diomande ließ Ryerson auf der linken Seite aussteigen. Sein Zuspiel drückte Baumgartner mit dem rechten Außenrist zum 1:0 über die Linie.
Die Hausherren übernahmen jetzt die Kontrolle, während der BVB mit dem Rückstand zu kämpfen hatte. In der Abwehr der Schwarz-Gelben herrschte doch einige Konfusion.
Fast hätte Baumgartner sein Kunststück wiederholt, als ihn Romulo bediente. Doch der Torschütze traf das Spielgerät diesmal nicht genau genug (28.). Viele Angriffe der Leipziger liefen über ihre linke Seite, auf der vor allem Diomande große Verwirrung stiftete.
Wenig überraschend, dass die Kombination Diomande/Baumgartner auch für den zweiten Treffer der Sachsen verantwortlich zeichnete. Über die Zwischenstation Raum erreichte die Kugel den Österreicher, der das Ergebnis auf 2:0 schraubte (39.).
In der 43. Minute meldete sich Dortmund zurück. Ein Freistoß von Sabitzer geriet jedoch zu zentral. Vandevoordt lenkte die Kugel über den Kasten, sodass es mit dem 2:0 für RB in die Pause ging.
Ohne Wechsel starteten die Borussen in den zweiten Durchgang. Bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn verkürzten die Schwarz-Gelben auf 1:2 – unter gnädiger Mithilfe des Leipzigers Romulo. Im Anschluss an einen Eckball von Ryerson verlängert Orban unfreiwillig auf seinen Teamkollegen, von dessen Kopf die Kugel ins Tor flog. Damit hat eine Serie des BVB weiter Bestand: Seit 31 Bundesligapartien hat der Traditionsklub wenigstens einmal genetzt.
Mit einem Dreifachwechsel in der 65. Minute versuchten die Schwarz-Gelben, ihrer Offensive neuen Schwung zu verleihen. Denn trotz des Anschlusstreffers blieb Leipzig das dominierende Team. In der 73. Minute hätten die Sachsen fast auf 3:1 erhöht. An Kobel kam Baku vorbei, nicht aber an Bensebaini, der auf der Linie klärte.
Während der BVB sich mühte, aber nicht in die Gänge kam, stürmte Diomande auf der rechten Seite Richtung Dortmunder Strafraum. Zum Schluss fehlten ihm jedoch Kraft und Konzentration. Der Schuss flog weit am Tor vorbei (83.).
In der 89. Minute fiel Adeyemi im Zweikampf mit Lukeba. Obgleich der BVB vehement Elfmeter forderte, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Brand jedoch stumm.
Als kaum noch jemand mit dem Ausgleich rechnete, kombinierten sich die Joker der Borussia zum 2:2. Brandt steckte den Ball in den Lauf auf Adeyemi, der auf Fábio Silva querlegte. Der Portugiese schob den Ball gegen die Laufrichtung unter Vandevoordt über die Linie (90.+5).

Foto: Getty Images
In der achten Minute der Nachspielzeit hatte Brandt die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte allerdings am herausstürzenden Vandevoordt.
Fazit: Blieb die Anfangsphase noch umkämpft mit Aktionen in beiden Strafräumen, übernahm Leipzig ab der 20. Minute die Kontrolle. Vor allem über die rechte Seite war der BVB anfällig. Dort bereiteten die Gastgeber ihre beiden Treffer vor. Trotz des raschen Anschlusstreffers blieb RB spielbestimmend. Die Dortmunder steckten jedoch nie auf und erzielten durch eine brillante Kombination noch das 2:2.
BVB: Kobel – Ryerson, Reggiani (65. Yan Couto), Anton, Bensebaini, Svensson – Bellingham, Nmecha (64. Chukwuemeka), Sabitzer (76. Adeyemi) – Beier (64. Brandt), Guirassy (72. Fábio Silva)
Leipzig: Vandevoordt – Baku (82. Henrichs), Orban, Lukeba, Raum – Seiwald, Schlager (65. Nusa), Baumgartner, Gruda (81. Banzuzi), Diomande (90.+4 Finkgräfe) – Romulo (81. Harder)
Tore: 1:0, 2:0 Baumgartner (20., 39.), 2:1 Romulo (50., Eigentor), 2:2 Fábio Silva (90.+5).









































