"Wahnsinn": Schiri-Leistung und fehlender VAR ärgern Stamm | OneFootball

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·27. April 2026

"Wahnsinn": Schiri-Leistung und fehlender VAR ärgern Stamm

Artikelbild:"Wahnsinn": Schiri-Leistung und fehlender VAR ärgern Stamm

Dynamo Dresden hat einen großen Schritt im Abstiegskampf verpasst. Bei der 1:3-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf beklagte Cheftrainer Thomas Stamm die fehlende Effizienz seiner Mannschaft - und die Leistung von Schiedsrichter Tom Bauer. Abwehrspieler Jonas Sterner blieb vorübergehend im Krankenhaus.

"Auf ein paar Sachen haben wir keinen Einfluss"

Der dritte Sieg in Folge, er hätte die SGD womöglich schon klar auf Kurs zum Klassenerhalt gebracht. Doch in Düsseldorf buchte Dresden kein Erfolgserlebnis. "Offensiv habe ich ein gutes Spiel von uns gesehen. Der xG-Wert war doppelt so hoch wie der von Düsseldorf, was bedeutet, dass wir viele gute Möglichkeiten und null Effizienz hatten", fasste Cheftrainer Thomas Stamm zusammen. Sechs, sieben "dicke Chancen" habe der 43-Jährige gesehen, aber auf der Anzeigetafel stand am Ende eine 1:3-Niederlage. "Wir waren im letzten Drittel nicht so sauber, wie in den letzten Wochen. Das killt uns", so Stamm.


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Hinzu kam, dass Dresden gegen kämpfende Düsseldorfer nicht gut genug verteidigte. Lange Bälle reichten aus, um die Tiefe gefährlich zu bespielen - ein Faktor, den der SGD-Coach klar bemängelte. "Das ist nicht unser Anspruch", hob Stamm deutlich hervor. Zumal die Niederlage im direkten Duell schmerzte. "Es ist sehr bitter, weil du mit dem Ball gut drin warst, aber gegen den Ball die Punkte verlierst. Im Gesamten wäre es heute verdient gewesen, Punkte mitzunehmen, aber auf ein paar Sachen haben wir keinen Einfluss", führte der SGD-Coach weiter aus - und ließ kein gutes Haar an Schiedsrichter Tom Bauer.

Keine schwere Verletzung bei Sterner

Ein Zweikampf kurz vor Schluss zwischen F95-Stürmer Cedric Itten und SGD-Verteidiger Jonas Sterner führte bei Stamm zum Kopfschütteln. "Das war eine klare Tätlichkeit. Wer die Tätlichkeit und den Ellenbogen nicht gesehen hat... Ich habe es im Spiel gesehen. Und wenn ich es von außen sehe, dann können es alle anderen auch sehen. Dass es nicht gecheckt wird, ist Wahnsinn", ging der 43-Jährige ins Detail. Bilder vom Spiel zeigen, dass zumindest Ittens Hand in Sterners Gesicht war. "Und meiner Meinung nach war es auch ein klarer Elfmeter an Robert Wagner, der den Ball zuerst mit der Brust in den Sechzehner spielt und dann das hohe Bein an die Brust bekommt. Das müssen wir akzeptieren."

Stamm hob hervor, dass ihm die allgemeine Spielleitung nicht gefallen hatte. Nicht nur auf Seiten der SGD, sondern auch Entscheidungen gegen die Düsseldorfer stimmten den 43-Jährigen nicht zufrieden. Sterner musste jedenfalls zunächst im Krankenhaus bleiben. Dynamo-Sprecher Christoph Antal gab in der "Lausitzer Rundschau" tags darauf leichte Entwarnung: "Er konnte gestern Abend das Krankenhaus verlassen und wurde mit dem Auto mit nach Dresden gebracht. Nach ersten Untersuchungen ist eine schwere Verletzung glücklicherweise ausgeschlossen." Für Dresden geht es nun im Heimspiel mit dem 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 13 Uhr) weiter.

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