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·8. Februar 2026
"Waren uns in allen Belangen überlegen": Großer Frust beim FCK

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Alles war angerichtet für ein spannendes Topspiel am Samstagabend vor ausverkauftem Haus. Aber bereits zur Halbzeit stand es 3:0 für den SV Darmstadt 98. Nach der 0:4 Niederlage waren die Akteure beim 1. FC Kaiserslautern mächtig angefressen.
Bereits nach sechs Minuten lagen die Pfälzer nach einem Elfmeter in Rückstand. Treffer Nummer Zwei fiel nach einem langen Ball und kurz vor der Pause schlugen die Hessen nochmal nach einer Ecke zu. "Wenn wir so starten in ein Spiel, obwohl wir alles angesprochen haben. Vom Doppelpassverhalten auf den Flügeln, Spielverlagerungsbälle bis zu Standards, dann warst du relativ schnell auf der Verliererseite", hatte Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz wenig Verständnis für das Verhalten der eigenen Mannschaft.
Die roten Teufel hätten "Null" davon gezeigt, was man brauche um in so einem Spiel zu bestehen. Auch Punkte "die man grundsätzlich als FCK-Spieler zeigen sollte", habe man aus Sicht des Trainers nicht auf den Platz gebracht. Diese "extreme Leidenschaft" bei der die Fans auch mal Niederlagen verzeihen würden, hätte gefehlt. "Natürlich dürfen diese nicht so deutlich ausfallen", stellte der Übungsleiter aber auch klar. "Die Darmstädter waren uns in allen Belangen überlegen", lobte dieser den SVD.
Viel deutlicher als der eigene Trainer wurde Julian Krahl am Mikro von RTL Nitro direkt nach der Begegnung. "Wir müssen uns heute auf die Fahnen schreiben, dass das einfach mal ein Haufen Scheiße war", so der Torhüter. "Es war eine bodenlose Frechheit, besonders wie wir uns in der ersten Halbzeit angestellt haben", war dieser mächtig sauer. In der zweiten Halbzeit gab es zwar eine kleine Leistungssteigerung, aber kurz vor dem Ende fiel dennoch noch das 0:4.
Besonders bei den wieder zahlreich mitgereisten Anhängern wollte der 26-jährige sich entschuldigen. "Du kannst hier in Darmstadt verlieren. Aber das teilweise so herzuschenken, ist eine Frechheit den Leuten gegenüber, die hierhergefahren sind", ergänzte der Stammtorhüter. "Ich glaube nicht, dass es an der Vorbereitung oder der Qualität der Mannschaft liegt", ergänzte der Torhüter allerdings. Wichtig sei, dass die Mannschaft sich aus der Phase nun herausarbeiten könne.
Tabellarisch waren die ersten Wochen nach der Winterpause aber wohl bereits eine Entscheidung für den weiteren Saisonverlauf für die Pfälzer. In Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen hatte der FCK noch Weihnachten gefeiert. Nach dem Heimsieg gegen Hannover kam in 2026 in drei Spielen aber nur noch ein Punkt dazu. Anstatt die sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz langsam aufzuholen, hat sich dieser nun auf acht Punkte erhöht. Gegen Fürth soll jetzt unabhängig von der Tabelle aber eine Reaktion erfolgen. "Natürlich wissen wir, dass wir jetzt alle gefordert sind. Wir werden schauen, dass wir am nächsten Wochenende ein anderes Gesicht zeigen werden", sagte Lieberknecht im Hinblick auf das kommende Heimspiel.









































