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·29. September 2026

Warum Brown beim FC Bayern die Nummer 11 trägt

Artikelbild:Warum Brown beim FC Bayern die Nummer 11 trägt

Bild: Lars Baron/Getty Images

Nathaniel Brown trägt beim FC Bayern als Linksverteidiger die Rückennummer 11. Im Interview verrät der Neuzugang, wie es dazu kam.


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Bei Bayern München trugen vor Nathaniel Brown Stürmer wie Karl-Heinz Rummenigge, Ivica Olić und Lukas Podolski die Elf. Browns Wahl hat daher einige überrascht, wie er selbst zugibt.

Der Grund ist pragmatisch: Viele Nummern waren schon vergeben, darunter auch die 21, die er in Frankfurt getragen hatte. Also habe er sich gedacht, er könne ja mal etwas Neues ausprobieren.

„Warum nicht die Elf?“, verrät Brown gegenüber dem Mitgliedermagazin „51“, schließlich könne er auch offensiv eingesetzt werden. „Vielleicht sollte es einfach so sein – und das ist gut so.“

Bei den Bayern kam er zuletzt sogar auf der Zehn zum Einsatz. Fragt man ihn, was für ein Fußballer er ist, antwortet er lachend: „Ein schlauer, würde ich sagen.“

Vom Zehner zum Linksverteidiger

In der U17 des 1. FC Nürnberg spielte Brown noch als Zehner, bis zwei Linksverteidiger ausfielen. Der damalige Trainer Peter Gaydarov stellte ihn daraufhin hinten links auf, und das mit Erfolg.

Brown ist ihm dafür bis heute dankbar. „Ohne seine Entscheidung wäre ich jetzt vielleicht nicht beim FC Bayern.“

Als das Interesse aus München kam, musste er nicht lange überlegen, auch weil Familie und Freunde große Bayern-Fans sind. „Für mich war sofort klar, dass ich zu Bayern will.“

Ehrgeiz seit Kindertagen

Sein Selbstbewusstsein musste sich Brown allerdings erst erarbeiten, als 18-Jähriger habe er sich im Training oft versteckt. Heute fordert er den Ball, auch wenn ihm dabei Fehler passieren.

Seinen Ehrgeiz zeigte der in Amberg aufgewachsene Brown schon früh: Bei einem Spendenlauf in der Schule nahm er sich fünf Runden vor. Am Ende waren es 22 oder 23, bis ihn seine Mutter und die Lehrerinnen wegen der Hitze aus dem Rennen nahmen.

Diese Einstellung begleitet ihn bis heute. „Auch wenn die Kräfte mal langsam zu Ende gehen, sage ich mir: immer weiter!“

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