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·4. Oktober 2026
Warum der BVB jetzt mit Widzew Łódź zusammenarbeitet

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Borussia Dortmund und Widzew Łódź rücken enger zusammen: Akademiedirektor Christian Diercks stellt künftig sogar Spielerwechsel zwischen den Nachwuchsabteilungen beider Klubs in Aussicht. Was als Hilfe beim Trainingsplatzbau begann, hat sich zu einer breiten deutsch-polnischen Partnerschaft entwickelt.

Julian Ryerson praesentiert die Langarmversion des neuen gelben BVB-Heimtrikots fuer die Saison 2026/27 von PUMA mit Vodafone als Hauptsponsor. Copyright BVB
Ursprünglich ging es nur um Unterstützung beim Bau eines neuen Trainingsplatzes in Łódź, doch daraus wurde deutlich mehr. Christian Diercks beschreibt die Entwicklung als organisches Wachstum: Dortmunder Verantwortliche lernten Struktur und Menschen bei Widzew immer besser kennen und fanden Gefallen an der Offenheit auf polnischer Seite. „Alle waren sehr offen und sehr engagiert“, sagte er. Mittlerweile steht er fast täglich mit Vertretern aus Sport, Marketing, Ticketing und sogar Catering des polnischen Klubs in Kontakt.
Dass künftig auch Nachwuchsspieler zwischen den Klubs wechseln könnten, bezeichnet Diercks als grundsätzlich möglich, aber keineswegs als Automatismus. „Diese Zusammenarbeit ist viel wichtiger als die Frage, ob ein Spieler transferiert oder ausgeliehen wird“, stellte er klar. Konkrete Zusagen vermeidet er bewusst, da am Ende immer der Wille des einzelnen Spielers entscheidet, ob ein Engagement in Polen überhaupt infrage kommt. Ähnlich wie bei anderen Führungsfiguren im europäischen Fußball, etwa wenn PSG-Boss Al-Khelaifi öffentlich Stellung bezieht, zeigt sich auch hier, wie wichtig Vereinsbosse als Kommunikatoren solcher Zukunftsprojekte geworden sind.
Die Basis der Kooperation wurde im August offiziell besiegelt, ermöglicht auch durch BVB-Partner Panattoni, dessen Geschäftsführer Robert Dobrzycki zugleich Präsident von Widzew Łódź ist. Mit Łukasz Piszczek als Botschafter und einer langen Reihe prägender polnischer Spieler von Ebi Smolarek bis Robert Lewandowski hat der BVB historisch gewachsene Popularität in Polen, die nun strukturell ausgebaut wird. Nach bereits bestehenden Akademien in Warschau und Schlesien ist Widzew Łódź laut BVB-Sprecher Carsten Cramer der logische nächste Schritt, besonders im Nachwuchsbereich.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Konkrete Transfers bleiben vorerst offen, jährliche Expertentage und der laufende Austausch zwischen den Klubs sollen die Zusammenarbeit zunächst weiter vertiefen.







































