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·5. Oktober 2026

Warum der Klopp-Start ein Erfolg war

Artikelbild:Warum der Klopp-Start ein Erfolg war

Spieler wie Malick Thiaw, Yann Aurel Bisseck oder Tom Bischof verschärfen den Konkurrenzkampf. Etablierte Säulen dürfen sich ihres Platzes nicht zu sicher sein.

Von Oliver Mucha


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Vier Spiele, fünf Punkte, drei Tore: Die nackten Zahlen des Neustarts unter Jürgen Klopp sind unbefriedigend. Doch das hatte der Bundestrainer ein bisschen kommen sehen. Erkenntnisse seien ihm erst einmal wichtiger als Ergebnisse, hatte der Dortmunder und Liverpooler Meistermacher betont.

Unter diesem Aspekt war Klopps Start ein Erfolg. Es gibt in Deutschland offenbar doch gute Rechtsverteidiger (Philipp Treu) und wuselige Außenstürmer (Derry Scherhant). Spieler wie Malick Thiaw, Yann Aurel Bisseck oder Tom Bischof verschärfen den Konkurrenzkampf. Etablierte Säulen dürfen sich ihres Platzes nicht zu sicher sein.

Alle Probleme kann aber auch Klopp nicht sofort lösen. Seit acht Jahren befindet sich die deutsche Nationalmannschaft im Mittelmaß, im Angriff mangelt es zu oft an der notwendigen Durchschlagskraft. Dieser Tatsache ist sich auch der vermeintliche Heilsbringer bewusst und setzt auf das Gegenmittel Vollgas-Fußball.

Klopps System muss nun weiter eingeschliffen werden. Bei den beiden Partien im November wird man sehen, auf welche Spieler er dabei (zunächst) setzt. Dann sollten neben den Erkenntnissen auch die Ergebnisse stimmen. Aber auch das weiß Klopp, dem man beim Neuaufbau das notwendige Vertrauen entgegenbringen muss.

Foto: IMAGO/Kirchner-Media

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