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·3. März 2026

„Warum sollten wir aufhören?“ – Kompany jagt mit Bayern Rekorde

Artikelbild:„Warum sollten wir aufhören?“ – Kompany jagt mit Bayern Rekorde

Der Klassiker war mehr als nur ein weiterer Sieg. Mit dem 3:2-Erfolg im Signal Iduna Park hat der FC Bayern die Meisterfrage faktisch entschieden. Elf Punkte Vorsprung bei noch zehn ausstehenden Spielen – eine Konstellation, die historisch noch nie verspielt wurde. Joshua Kimmich sprach nach dem Abpfiff das aus, was viele denken: „Das werden wir nicht mehr abgeben.“

Während die Konkurrenz bereits kapituliert, denken die Münchner längst weiter. Denn für Vincent Kompany ist die 35. Meisterschaft der Klubgeschichte nur ein Etappenziel. Der Belgier hat neben der Schale einen weiteren, fast mythischen Meilenstein im Blick: den 101-Tore-Rekord aus der Saison 1971/72 unter Udo Lattek.


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88 Tore – und noch viel Zeit

88 Treffer stehen aktuell auf dem Konto des Rekordmeisters. Es fehlen nur noch 13 Tore zur Einstellung, 14 für eine neue Bestmarke. Angesichts der Offensivwucht um Harry Kane, Michael Olise und Co. scheint das keineswegs utopisch.

Kompany selbst befeuert die Ambitionen. „Wir haben 88 Tore geschossen. Warum sollten wir jetzt aufhören?“, sagte der 39-Jährige mit einem Lächeln. Für ihn geht es nicht um Verwaltungsmodus oder Ergebnisfußball, sondern um Hunger – unabhängig vom Spielstand. „Es ist mir manchmal egal, ob wir hinten liegen oder führen“, betonte er. Entscheidend sei der unbedingte Wille, weiter nach vorne zu spielen.

Meistermentalität und Rekordhunger

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Der 3:2-Sieg in Dortmund war sinnbildlich für diese Haltung. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand und spätem Ausgleich blieb Bayern ruhig – und schlug zurück. Kimmichs Siegtor war nicht nur ein Statement im Titelrennen, sondern auch Ausdruck einer Mannschaft, die sich in entscheidenden Momenten steigert.

Sportvorstand Max Eberl sprach von einem „sehr, sehr großen Schritt“. Gegner wie Sebastian Kehl oder Niko Kovac gratulierten indirekt bereits zur Meisterschaft. In München selbst bleibt man offiziell zurückhaltend – doch die Richtung ist klar.

Von der Schale zur Legende

Der FC Bayern steht vor dem nächsten Titel – doch Kompany denkt größer. Es geht nicht nur um Trophäen, sondern um Vermächtnis. Der 101-Tore-Rekord ist mehr als eine Zahl. Er ist ein Symbol für Dominanz, für Offensivkraft, für eine Ära.

Mit noch zehn Spielen vor der Brust bietet sich die Chance, Geschichte neu zu schreiben. Das nächste Kapitel beginnt am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach. Und die Botschaft des Trainers ist eindeutig: Meister werden ist Pflicht. Unvergesslich werden ist das Ziel.

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