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·5. Oktober 2026

Was aus den Abgängen des MSV Duisburg geworden ist

Artikelbild:Was aus den Abgängen des MSV Duisburg geworden ist

16 Spieler haben den MSV Duisburg im Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.

Töpkens Tore am Fließband für Gladbach II

Einen echten Leistungsträger mussten die Zebras lange Zeit nicht abgeben, aber dann kam es am Deadline-Day noch zum Abschied von Kapitän Alexander Hahn. Der Innenverteidiger, der im Endspurt der Vorsaison seinen Stammplatz verloren hatte, war mit der Reservistenrolle nicht zufrieden und zog weiter – zum 1. FC Bocholt in die Regionalliga West. Dort schaffte er auf Anhieb den Sprung in die erste Elf, weshalb er nach fünf Spielen schon 450 Einsatzminuten auf seinem Konto sammeln konnte. Ein Sieg und ein Unentschieden sprangen dabei für den 33-Jährigen heraus.


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Torgefährlich zeigt sich Thilo Töpken in der West-Staffel, denn der Mittelstürmer schießt regelmäßig seine Buden für Borussia Mönchengladbach II. In elf Partien konnte der 27-Jährige bereits sechs Treffer erzielen, was ihn in der Torjägerliste auf einen geteilten vierten Platz befördert. Als einer von drei Routiniers geht Töpken in der U23-Mannschaft voran. Eine vergleichbare Rolle nimmt Maximilian Dittgen beim VfL Bochum II ein, wodurch der Außenstürmer schon auf neun Einsätze und einen Treffer kommt. Gerrit Wegkamp wechselte fest zur U23 vom FC Schalke 04, doch der Mittelstürmer muss weiterhin einen Kreuzbandriss auskurieren.

Meuer und Müller im Ulmer Desaster

In der Regionalliga Südwest wollten Steffen Meuer und Leon Müller gemeinsam dafür sorgen, dass der SSV Ulm 1846 nach katastrophalen Spielzeiten wieder in ruhige Gewässer kommt. Doch daraus wurde bislang noch nichts: Die Spatzen sind wieder Letzter, was auch drei Tore und zwei Vorlagen von Meuer nicht verhindern konnten. Der Angreifer war von Anfang an bei den Ulmern gesetzt, während sich Müller zuletzt einen Stammplatz auf der Sechs erkämpfte. Cheftrainer und Sportdirektor mussten bereits gehen, Alois Schwartz hat übernommen.

Dominik Becker sucht den Anschluss derweil in der Nordost-Staffel bei Rot-Weiß Erfurt. Der Innenverteidiger, der sich in den vergangenen Monaten immer wieder von Verletzungen zurückkämpfen musste, wechselte erst im Transferfenster spät nach Thüringen und kommt mittlerweile auf zwei Kurzeinsätze. Eine Jokerrolle nimmt auch Gabriel Sadlek bei Lok Leipzig ein, das sich nach zwei verpassten Aufstiegen unter Ex-MSV-Coach Torsten Ziegner in dieser Saison neu aufstellen musste. Aktuell steht der Traditionsklub auf Platz 9.

Heike trifft wieder – gegen Duisburg

Auf alle alten Weggefährten, die innerhalb der 3. Liga wechselten, traf der MSV bereits zum Saisonstart. Tim Heike stürmt inzwischen für den SC Verl und konnte seinen ersten Drittliga-Treffer nach 16 Monaten erzielen – gegen Duisburg. Für die Zebras traf der Stürmer, der vor allem auch durch direkte Freistoßtreffer in dieser Saison auffällt, nie, doch im Trikot des Sportclubs kommt er mittlerweile auf vier Tore in sieben Partien.

Omer Hanin hütet dagegen das Tor des TSV Havelse als Stammkeeper und hielt in der Begegnung mit dem MSV die Null. Allerdings wurde der Israeli wegen Adduktorenproblemen ausgewechselt – und danach siegten die Duisburger noch 2:1. Jesse Tugbenyo, der ebenfalls für die Niedersachsen spielt, konnte das nicht verhindern. Er kommt in sieben Partien auf einen Treffer und eine Vorlage. Julius Paris verabschiedete sich dagegen vom Profifußball und ging zum SV Sonsbeck in die fünftklassige Oberliga. Im Landespokal sorgte er mit seinen Paraden beinahe für ein vorzeitiges Aus von Rot-Weiss Essen, doch letztendlich musste der Keeper in der Verlängerung trotzdem sieben Mal (!) hinter sich greifen.

Göckan wartet auf Türkei-Debüt

In die zweithöchste Spielklasse der Türkei ging Mert Göckan, der jedoch noch auf sein Debüt für Erstliga-Absteiger und Spitzenreiter Kayserispor wartet. Andy Visser schloss sich dem niederländischen Zweitligisten TOP Oss an, gegen den der MSV in der Vorbereitung auch ein Testspiel absolviert hatte. Der Mittelstürmer kam in der Liga bislang auf drei Kurzeinsätze. Besser läuft es für Luis Hartwig, der zur SKN St. Pölten nach Österreich zurückkehrte und dort in allen sieben Zweitliga-Partien zum Einsatz kam. Zwei Tore sprangen dabei für den Angreifer heraus. Florian Egerer, der an einem Achillessehnenriss laboriert, hat noch keinen neuen Verein gefunden.

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