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·22. September 2026

Was aus den Abgängen von Alemannia Aachen geworden ist

Artikelbild:Was aus den Abgängen von Alemannia Aachen geworden ist

17 Spieler haben Alemannia Aachen im Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.

Gindorf erlebt frühen Trainerwechsel

Wo liegt die Zukunft von Lars Gindorf? Diese Frage stellten sich die Fans Alemannia Aachen in den letzten Monaten häufiger, doch der Torschützenkönig der vergangenen Saison – der ohnehin nur ausgeliehen war – war am Tivoli nicht zu halten. Der 25-jährige Angreifer kehrte zu Hannover 96 zurück, um einen neuen Anlauf bei den Niedersachsen zu wagen. Inklusive einer langfristigen Vertragsverlängerung vor Saisonbeginn. Drei Tore und eine Vorlage in sechs Partien konnten den Fehlstart aber nicht verhindern, der letztendlich Cheftrainer Christian Titz den Job kostete. In Zukunft wird Gindorf von Neu-Coach Sandro Wagner trainiert.


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Ein weiterer Transferpoker entbrannte in der Personalie von Faton Ademi, der die Saison jedoch erst einmal in Aachen startete. Nach zwei Spielen und einem Treffer war jedoch Schluss, weil die SpVgg Greuther Fürth die nötige Ablöse auf den Tisch legte – rund eine Million Euro sollen für die Verpflichtung des 20-Jährigen geflossen sein. Anschließend stand Ademi zweimal in Folge direkt in der Startelf und kam in seiner dritten Partie von der Bank. Eine Rolle, die auch Omar Sillah kannte. Der Stürmer spielte auf Leihbasis für Aachen und ging ebenfalls nach Fürth zurück, wo er regelmäßig als Joker zum Einsatz kam. Im fünften Spiel traf Sillah erstmals, im sechsten Spiel stand er in der Startelf – und traf erneut.

Castelle verzaubert Viktoria Köln

Zwischen Startelf und Bankplatz pendelt auch Pierre Nadjombe, der seine endgültige Rolle in Magdeburg noch nicht gefunden hat. Trotzdem kam der 23-jährige Außenbahnspieler bislang in jedem Zweitliga-Spiel zum Einsatz. Ein Wiedersehen in der 3. Liga wird es wiederum mit Kwasi Wriedt und Marc Richter geben, die im Doppelpack zum TSV Havelse wechselten. Wriedt bereitete in der ersten Partie direkt zwei Treffer vor, erzielte zudem noch beim 3:2-Sieg gegen Mannheim den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer. Richter sammelte erst drei Einsätze für die Niedersachsen.

Florian Heister wird erst in der Rückrunde wieder auf Aachen treffen, denn das Spiel zwischen der Alemannia und Fortuna Köln lief bereits am 2. Spieltag. Da stand der 29-Jährige noch am Tivoli unter Vertrag, kam aber nicht zum Einsatz. Anders sieht es in der Südstadt aus, wo Heister nach drei Jokereinsätzen am vergangenen Wochenende erstmals von Beginn an auflief. Niklas Castelle ging nach seiner Leihe zunächst nach Ulm zurück, aber durch den Abstieg der Spatzen in die Regionalliga war der Angreifer dort nicht zu halten. Der 24-Jährige schloss sich stattdessen Viktoria Köln an, wo er mit vier Toren und zwei Vorlagen in sieben Partien brilliert.

Bahn, Gaudino und Lorch in die 4. Liga

Namhafte Spieler traten den Weg in die Regionalliga an. So schloss sich Bentley Baxter Bahn der U23-Mannschaft des FC Augsburg als Führungsspieler an, wodurch er seine Erfahrungen bereits in acht Partien weitergeben konnte – inklusive einer Bilanz von einem Treffer und drei Vorlagen. In der Südwest-Staffel landete Gianluca Gaudino beim VfR Aalen, wo seine Scorerwerte fast umgekehrt zu denen von Bahn stehen: Vier Tore und eine Vorlage in acht Partien stehen beim Aufsteiger auf der Habenseite, wodurch Aalen zurzeit einen Platz im Mittelfeld sichert.

Besser läuft es für den neuen Verein von Jeremias Lorch, denn der SGV Heilbronn-Freiberg ist Tabellenzweiter. Seit dem dritten Spieltag ist der 30-Jährige als zentraler Mittelfeldspieler in der Schaltzentrale festgespielt und steuerte noch dazu zwei Vorlagen bei. Alemannia-Talent Emmanuel Elekwa geht hingegen für die SG Barockstadt aus Fulda auf Torejagd. Sein Leihgeschäft trägt Früchte, denn der 21-Jährige konnte in fünf Partien schon zwei Mal einnetzen – musste aber auch drei Mal wegen einer Rotsperre aussetzen.

Yarbrough wagt Abenteuer in Georgien

Felix Meyer schloss sich in der Regionalliga West dem FC Schalke 04 II an, wo er in neun von neun Partien in der Startelf stand. Die jungen Königsblauen stehen im Mittelfeld der Tabelle, die Rot-Weiß Oberhausen anführt. Dazu steuerte Nils Winter einen gewissen Beitrag bei, denn in acht Partien erzielte der Rückkehrer schon drei Tore und eine Vorlage. Vor seiner zweiten Amtszeit in Aachen hatte Winter schon einmal für Oberhausen gespielt.

Ins Ausland zog es Lamar Yarbrough, der sich in Georgien dem FC Dila Gori anschloss. In der Spitzenklasse spielte der Innenverteidiger schon fünf Partien, dazu stand der 30-Jährige in drei weiteren Spielen der Qualifikation zur UEFA Conference League auf dem Rasen. Allerdings war schon in der 2. Runde gegen Apollon Limassol aus Zypern Schluss. Fotios Pseftis, der vom FC Lugano aus der Schweiz ausgeliehen war, schloss direkt das nächste Leihgeschäft ab und hütet nun das Tor von Antalyaspor in der zweithöchsten Spielklasse der Türkei. In drei Partien gab es drei Gegentore und eine Weiße Weste. Auf der Suche nach einem neuen Verein ist noch Sasa Strujic.

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