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·24. Juni 2026
Was macht eigentlich Nigel de Jong? Bis heute der HSV-Rekordverkauf

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·24. Juni 2026

Der Hamburger SV konnte sich im ersten Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga über den Klassenerhalt freuen und darf auch in der kommenden Spielzeit mit Erstligafußball planen. Doch die Aufgabe wird für die Hanseaten im zweiten Jahr der Rückkehr nicht einfacher. Dennoch ist die Hoffnung groß, dass man sich nun Stück für Stück im deutschen Oberhaus etablieren und irgendwann auch wieder den Sprung nach Europa schaffen kann.
Ein Blick auf frühere HSV-Profis, die dem Anhang von der Elbe im Gedächtnis geblieben sind, erinnert an deutlich erfolgreichere Zeiten. Einer davon ist sicherlich Nigel de Jong, der bis heute teuerste Verkauf der Hanseaten.
Der Niederländer, der einst im Alter von 21 Jahren vom niederländischen Topklub Ajax Amsterdam zum HSV wechselte und von 2006 an drei Jahre lang das Trikot mit der Raute trug, wechselte schließlich im Sommer 2009 für 18 Millionen Euro zum englischen Klub Manchester City – der bis heute teuerste Verkauf der Hanseaten in der Vereinsgeschichte. Beim HSV kickte de Jong zwei Spielzeiten unter Huub Stevens sowie eine unter Martin Jol und spielte unter anderem mit dem heutigen Cheftrainer des FC Bayern, Vincent Kompany zusammen. Auch Landsmann Rafael van der Vaart, der in der Liste der Hamburger Rekordverkäufe hinter de Jong und Hakan Calhanoglu auf Rang drei folgt, war damals Teamkollege.

Nigel de Jong | ullstein bild/GettyImages
Der 81-malige niederländische Nationalspieler absolvierte für den HSV insgesamt 94 Pflichtspiele und war dabei an elf Treffern direkt beteiligt. Sein vornehmlicher Arbeitsbereich war das defensive Mittelfeld vor der eigenen Viererkette. In seinen drei Jahren an der Elbe wurde der bissige Zweikampf-Terrier mit dem HSV Siebter, Vierter und Fünfter der Bundesliga und lief mit dem Nordklub sogar in der Champions League auf.
Nigel de Jong, der im Sommer 2021 seine aktive Karriere beendete, ist heute als Sportdirektor für den niederländischen Fußballverband KNVB tätig. Dieses Amt bekleidet er seit Januar 2023. De Jong ist dort für die strategische Ausrichtung des niederländischen Spitzenfußballs verantwortlich – von der A-Nationalmannschaft bis hin zur Nachwuchsarbeit. Eine große Verantwortung also für den ehemaligen Hamburger.

Nigel de Jong (r.) bei der WM 2026 | ANP/GettyImages
Selbstverständlich ist de Jong in seiner Rolle auch regelmäßig bei bedeutenden Ereignissen der niederländischen Auswahl für den KNVB im Einsatz, so auch derzeit bei der WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko. Am kommenden Freitag trifft die niederländische Nationalmannschaft im dritten Gruppenspiel der Gruppe F auf Tunesien. In den ersten beiden Spielen kam die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman über ein 2:2-Unentschieden gegen Japan nicht hinaus, fegte dann aber Schweden mit 5:1 aus dem Stadion.
Nebenbei kann man den ehemaligen HSV-Star, der auch elf Bundesligaspiele für Mainz 05 absolvierte, regelmäßig als TV-Experte bei verschiedenen Fußballspielen bewundern. Dort tritt de Jong regelmäßig auf und gibt seine Expertise zum Besten.
Was macht eigentlich?







































