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·1. Oktober 2026
Weltmeister enthüllt geplatzten BVB-Transfer: „Dann bringe ich dich um“

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Ein französischer Weltmeister hätte 2018 beinahe bei Borussia Dortmund unterschrieben. Nun verrät der Stürmer, warum der Wechsel zum BVB damals überraschend platzte.
Olivier Giroud hätte seine Karriere beinahe bei Borussia Dortmund fortgesetzt. Im Winter 2018 beschäftigte sich der BVB mit einer Verpflichtung des französischen Stürmers, der damals beim FC Arsenal nicht mehr regelmäßig zum Einsatz kam. Acht Jahre später hat Giroud nun erzählt, warum aus einem Wechsel ins Ruhrgebiet nichts wurde.
Der mittlerweile 40-Jährige blickte anlässlich seines Geburtstags beim französischen Sender „Canal+“ auf die damalige Situation zurück. Giroud wollte Arsenal im Januar 2018 verlassen, um vor der Weltmeisterschaft in Russland wieder häufiger auf dem Platz zu stehen. Dortmund gehörte zu seinen möglichen Zielen.
Die sportlichen Überlegungen waren letztlich jedoch nicht ausschlaggebend. Girouds Ehefrau Jen erwartete zu diesem Zeitpunkt das dritte gemeinsame Kind und wollte London kurz vor der Geburt nicht verlassen. Für einen Umzug nach Deutschland konnte sie sich offenbar überhaupt nicht begeistern.
Giroud erinnerte sich mit einem Lachen an die damalige Reaktion seiner Frau. „Vergiss es“, lautete demnach ihre klare Antwort auf die Dortmunder Möglichkeit. Noch deutlicher fiel eine weitere Ansage aus: „Wenn du mich jetzt in ein anderes Land bringst, nach Deutschland – und dann auch noch nach Dortmund … Dann bringe ich dich um.“
Damit war die BVB-Option für Giroud praktisch vom Tisch. Stattdessen blieb der Angreifer mit seiner Familie in London und wechselte für rund 17 Millionen Euro zum FC Chelsea.
Der Transfer war Teil eines bemerkenswerten Stürmer-Karussells. Pierre-Emerick Aubameyang verließ Dortmund damals in Richtung Arsenal. Chelsea wiederum verlieh Michy Batshuayi an den BVB, während Giroud bei den Blues unterschrieb.
Für den Franzosen entwickelte sich die Entscheidung auch sportlich erfolgreich. Bei Chelsea erhielt er wieder mehr Einsatzzeit und reiste wenige Monate später mit Frankreich zur WM 2018. Dort gehörte Giroud zur Stammelf des späteren Weltmeisters.
Inzwischen ist der Angreifer nach zahlreichen Stationen wieder in Frankreich angekommen und läuft für den OSC Lille auf. Dass seine Karriere 2018 beinahe einen Abstecher nach Dortmund genommen hätte, scheiterte damit letztlich nicht an sportlichen oder finanziellen Gründen, sondern an einer klaren familiären Entscheidung.







































