"Werde ich ihnen nicht vergessen": Eichners emotionales Karussell | OneFootball

"Werde ich ihnen nicht vergessen": Eichners emotionales Karussell | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga2-online.de

liga2-online.de

·17. April 2026

"Werde ich ihnen nicht vergessen": Eichners emotionales Karussell

Artikelbild:"Werde ich ihnen nicht vergessen": Eichners emotionales Karussell

Die Abschiedstour von Cheftrainer Christian Eichner startete am vergangenen Wochenende mit einem 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld. Ein Erfolgserlebnis, bei dem der 43-Jährige nachweislich emotional wurde, wie auch der Fußballlehrer einräumte. Jetzt geht es am Freitagabend (18:30 Uhr) zur SV Elversberg, wo eine Revanche ansteht.

"Revanche wird gar nicht der Antrieb sein"

Auf dem Papier war das Aufeinandertreffen im letzten November eine spannende Partie. Zwei Mal glich der KSC gegen die SVE aus, aber am Ende setzten sich die Saarländer knapp mit 3:2 durch. Christian Eichner erinnerte sich. "Grundsätzlich war das eine der verdientesten Niederlagen in meiner Amtszeit in Karlsruhe", gestand der 43-Jährige mit einem Lächeln ein. Jetzt kommt es zum Wiedersehen. "Eine Revanche wird gar nicht der Antrieb sein. Wir wollen dieser wunderbaren Mannschaft auf eine andere Art und Weise begegnen, mit der wir das Spiel wesentlich offener halten und am Ende natürlich auf unsere Seite ziehen können."


OneFootball Videos


Einfach wird das nicht, doch genau darin lag für Eichner der Reiz im Endspurt. Gerade den Aufstiegskandidaten wollte der KSC-Coach noch das Leben schwer machen, um sich nachher nichts vorwerfen lassen zu müssen. "Klar ist, dass die Jungs aus Elversberg - und das haben sie die ganze Runde schon immer getan - voll auf Sieg spielen werden. Gerade jetzt in dieser Phase der Saison", vermutete Eichner. Ein Punktgewinn sei zwar immer wertvoll, aber besonders in der Crunchtime müsste Elversberg für den großen Wurf noch einen Rückstand aufholen. "Der zweite Teil der Geschichte betrifft uns", führte der KSC-Coach an, dass auch seine Mannschaft ein Wörtchen mitreden wird.

"Das macht auch wirklich etwas mit mir"

"Mit dem Erreichen der 40-Punkte-Marke erhoffe ich mir schon, dass das wieder ein kleines Puzzleteil in die Kabine hineinlegt, damit jetzt ein bisschen mehr Freiheit reinkommt", so Eichner. Seine Mannschaft hatte zuletzt zwar nicht mehr unter Druck gestanden, aber nun dürfte der KSC allen Zweiflen vorgesorgt haben. "Insofern ist eigentlich alles angerichtet für ein gutes Fußballspiel. Und da wollen wir auch Teilnehmer dran sein", bekräftigte der 43-Jährige. Ein größere Fragezeichen stand im Kader lediglich hinter Leon Opitz, nur die Langzeitverletzten fallen sicher aus.

Alle weiteren Akteure werden sich an der Abschiedstour von Christian Eichner beteiligen. Schon der letzte Auftritt war emotional, wie der Cheftrainer einräumte. "Das war einzigartig und wenn ich darüber spreche, dann macht das auch wirklich etwas mit mir. Das kommt nicht mehr so oft im Fußball vor, auf dem Level, in dem Business", erklärte Eichner, der beim 4:1-Sieg gegen Bielefeld von seiner Mannschaft geherzt wurde. "Manchmal spricht man noch darüber, dass eine Mannschaft ihrem Trainer etwas zurückgibt für die Beziehung in den letzten Jahr. Das ist etwas ganz fantastisches gewesen und das werde ich ihnen auch nicht vergessen." Ein Moment zum Genießen, wie der scheidende Cheftrainer zuletzt immer betonte.

Impressum des Publishers ansehen