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·31. Juli 2026
Werder Bremen verhandelt mit Torschützenkönig Bobcek: Zehn Millionen als Hürde

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·31. Juli 2026

Werder Bremen hat seinen nächsten Transferschritt eingeleitet: Die Bremer verhandeln nach übereinstimmenden Medienberichten mit dem polnischen Erstliga-Absteiger Lechia Gdansk über eine Verpflichtung von Mittelstürmer Tomas Bobcek. Der 24-jährige Slowake war in der abgelaufenen Saison mit 20 Treffern Torschützenkönig der polnischen Ekstraklasa – und damit einer der produktivsten Angreifer in ganz Europa.
Laut Berichten polnischer Medien hat sich Werder-Sportdirektor Clemens Fritz bereits mit Lechia-Präsident Paolo Urfer getroffen, um die Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers auszuloten. Die Gdanskie stellen ihren Stürmer allerdings nicht zum Schnäppchenpreis zur Verfügung: Mindestens zehn Millionen Euro soll die Ablöse für Bobcek betragen, der noch bis 2030 unter Vertrag steht.
Der Hintergrund der Bremer Stürmersuche ist bekannt: Keke Topp erlitt im Frühjahr einen Kreuzbandriss und fällt mindestens bis ins Jahr 2027 aus. Obwohl Werder mit Cedric Itten und dem Jungtalent Kenny Quetant bereits zwei Angreifer verpflichtete, gilt der Kader im Sturm noch nicht als komplett. Bobcek wäre die erfahrene Variante – ein klassischer Strafraumstürmer, der auch in einer anspruchsvolleren Liga seine Qualitäten unter Beweis stellen will.
Tomas Bobcek ist 24 Jahre alt, stammt aus der Slowakei und erlebte mit Lechia Gdansk eine bittere Saison: Trotz seiner 20 Tore und sechs Vorlagen stieg der Klub in die zweite polnische Liga ab. Für den Stürmer persönlich war es dennoch eine Referenz-Spielzeit, die nun die Tür in eine der großen europäischen Ligen öffnet. Zuvor gab es laut Berichten auch Interesse von Hamburger SV, doch die Hanseaten sollen inzwischen aus dem Rennen ausgestiegen sein.
Die Forderung von Lechia Gdansk ist für einen Zweitligastürmer aus Polen durchaus ambitioniert. Ob Werder bereit ist, diese Summe zu investieren, bleibt abzuwarten. Laut Informationen von deichstube.de und fussballdaten.de sind die Gespräche aber bereits konkret genug, um von echten Verhandlungen zu sprechen. Ein Transfer vor Schließung des Transferfensters wäre grundsätzlich möglich – Werder ist unter Zeitdruck, da die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison bereits läuft.
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