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·31. August 2026
Werder Bremen vor hektischem Ende des Sommer-Transferfensters 2026

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·31. August 2026

Werder Bremen bereitet sich auf ein potenziell hektisches Ende des Sommer-Transferfensters vor, nachdem Jens Stages schwere Verletzung den Klub dazu gezwungen hat, seine Pläne grundlegend zu überarbeiten. Bremens Geschäftsführer Profifußball, Clemens Fritz, hat bestätigt, dass Werder nun erwartet, mindestens noch einen zusätzlichen Neuzugang speziell wegen des langfristigen Ausfalls des dänischen Mittelfeldspielers zu verpflichten.
Stage erlitt im Training vor dem Bundesliga-Auftakt am Sonntag gegen den SC Freiburg eine schwere Oberschenkelmuskelverletzung und wird voraussichtlich nicht vor dem Ende des Kalenderjahres 2026 zurückkehren. Der 29-Jährige hat in jeder der vergangenen beiden Spielzeiten zehn Bundesliga-Tore erzielt und ist nicht nur einer der wichtigsten Mittelfeldspieler Bremens, sondern auch ihre konstanteste jüngere Torquelle.
Bremens Bedarf an Verstärkungen wurde bei der 1:4-Auswärtsniederlage am Sonntag in Freiburg noch deutlicher. Die Mannschaft von Daniel Thioune hielt in der Anfangsphase gut mit, tat sich aber schwer, offensiv Gefahr zu erzeugen, und brach nach dem Rückstand ein. Thioune räumte anschließend ein, dass sein Kader noch nicht komplett ist.
Werder arbeitet bereits daran, Ajax-Mittelfeldspieler Youri Regeer an das Weserstadion zu holen. Der 23-jährige Niederländer soll auf Leihbasis mit Kaufoption kommen und bietet große positionsbezogene Flexibilität. Regeer agiert in erster Linie als defensiver Mittelfeldspieler, kann aber auch als Rechtsverteidiger aushelfen. Sein Profil unterscheidet sich dennoch deutlich von dem von Stage.
Fritz hat offen eingeräumt, dass Bremen den Dänen nicht eins zu eins ersetzen kann, vor allem angesichts von Stages Offensivstärke und seiner Vertrautheit mit der Mannschaft. Regeer dürfte daher wohl nur einen Teil von Werders Reaktion darstellen. Thioune hat außerdem klargemacht, dass er eine echte Verstärkung für die erste Mannschaft und nicht ein weiteres langfristiges Entwicklungsprojekt erwartet.
Bremen dürfte deshalb vor Ablauf der Frist noch einen weiteren offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler verpflichten wollen. Der ehemalige Leihspieler Cameron Puertas bleibt ein Kandidat. Der 28-Jährige steht derzeit bei Al-Qadsiah unter Vertrag, allerdings hat sich die angebliche Forderung des saudi-arabischen Klubs von 10 Mio. Euro bislang als schwer erfüllbar für Werder erwiesen.
Fritz deutete dennoch an, dass Bremen nach Stages Verletzung bereit sei, finanziell „ein gewisses Maß an Risiko“ einzugehen. Werders finanzielle Einschränkungen bleiben trotz erheblicher Transfer-Einnahmen im Sommer ein wichtiger Faktor. Berichten zufolge wurden durch die Verkäufe von Karim Coulibaly und Romano Schmid etwa 30 Mio. Euro eingenommen, doch bislang wurde nur ein relativ kleiner Teil dieses Geldes direkt in feste Neuzugänge reinvestiert.
Moussa Ndiaye ist ein weiterer Spieler, den Bremen vor Schließung des Transferfensters gerne verpflichten würde.
Weitere Abgänge könnten Bremen deutlich mehr Handlungsspielraum verschaffen. Samuel Mbangula und Julián Malatini fehlten beide am Montag im Training, nachdem Werder offiziell bestätigt hatte, dass das Duo Gespräche mit anderen Klubs führt. Besonders schnell hat sich die Situation bei Mbangula entwickelt.
Der 22-jährige belgische Flügelspieler wurde im vergangenen Sommer für ungefähr 10 Mio. Euro von Juventus verpflichtet, hatte aber Schwierigkeiten, sich dauerhaft durchzusetzen. Beim DFB-Pokal-Auftakt Bremens wurde er zur Halbzeit ausgewechselt und blieb bei der Niederlage am Sonntag in Freiburg ohne Einsatz.
Der italienische Transferreporter Gianluca Di Marzio bringt sowohl Bologna als auch Atalanta mit Mbangula in Verbindung. Auch Malatini bewegt sich zunehmend in Richtung Abschied. Zusätzlich würde Werder gern Lösungen für die zurückgekehrten Leihspieler Dawid Kownacki und Skelly Alvero finden.
„Wenn man etwas Gehaltsbudget freimacht, kann man vielleicht ein bisschen mehr investieren“, sagte Fritz.
Werder geht damit mit deutlich mehr Arbeit als noch vor wenigen Tagen erwartet in die Schlussphase des Transferfensters. Regeer könnte im defensiven Mittelfeld absichern, während Ndiaye die linke Seite verstärken würde. Stages Ausfall hat jedoch zusätzlich Bedarf an offensiver Qualität geschaffen, wobei Puertas zu den derzeit geprüften Optionen gehört.
Mögliche Abgänge von Mbangula und Malatini könnten wiederum entscheiden, wie viel finanziellen Spielraum Fritz hat, um diese Transfers abzuschließen.
Die Dringlichkeit der Situation hat nach der deutlichen Auftaktniederlage in Freiburg nur noch weiter zugenommen. Als Nächstes empfängt Bremen RB Leipzig, und ein Kader, dem es ohnehin schon an eingespielten Automatismen mangelte, muss nun auch noch versuchen, den Verlust seines besten Bundesliga-Torschützen aus den vergangenen beiden Spielzeiten zu kompensieren.
Mit Blick auf die näher rückende Transfer-Deadline wirkt Werders Sommer-Transfergeschäft noch lange nicht abgeschlossen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































