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·12. September 2026
Wichtige Option für La Roja weg: Gustavo Alfaro verlängert in Paraguay

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Das Bild war nicht nur eine protokollarische Geste. Es stellte in der Praxis die Bestätigung dar, dass Paraguay beschlossen hat, einen Prozess zu verlängern, der seinen Höhepunkt bei der Weltmeisterschaft 2026 erreichte, wo die Albirroja bis ins Achtelfinale vorstoßen konnte und wieder eine konkurrenzfähige Präsenz zeigte, die in den letzten WM-Zyklen alles andere als konstant gewesen war.
Der paraguayische Fußball fand in Alfaro mehr als nur einen Trainer, der Ergebnisse liefern kann. Dem argentinischen Coach gelang es, eine Identität wieder aufzubauen, die auf Ordnung, taktischer Disziplin, mentaler Stärke und vor allem auf einer Wettbewerbsfähigkeit beruhte, die Paraguay zu einem unangenehmen Gegner für jeden machte. Die Albirroja fühlte sich wieder in der Lage, auf den großen Bühnen mitzuhalten, und dieser Wandel war letztlich ausschlaggebend dafür, dass der Verband sich entschied, das Projekt fortzuführen.
Der Auftritt bei der Weltmeisterschaft war das wichtigste Aushängeschild für diese Verlängerung. Paraguay überstand die Gruppenphase und sorgte dann für eine der großen Überraschungen des Turniers, als es Deutschland im Elfmeterschießen in der Runde der letzten 32 ausschaltete. Es handelte sich nicht nur um eine unerwartete Qualifikation: Es war ein Beweis für die Persönlichkeit, die Alfaro seiner Mannschaft in einem Turnier vermitteln konnte, in dem Details, Konzentration und die Fähigkeit, schwierige Momente zu überstehen, meist den Unterschied ausmachen.
Gustavo Alfaro erreichte, dass Paraguay genau eine jener Eigenschaften zurückgewann, die seinen Fußball historisch geprägt hatten: die Fähigkeit, bis ans Limit zu kämpfen. Gegen Deutschland zeigte sich diese Stärke in ihrer ganzen Dimension. Die Albirroja hielt dem Druck stand, brachte das Spiel ins Elfmeterschießen und setzte sich am Ende in einem Umfeld höchster Anforderungen durch.
Die nächste Herausforderung war noch größer. Im Achtelfinale wartete Frankreich, einer der großen Turnierfavoriten. Paraguay schied am Ende aus, hinterließ aber erneut ein positives Bild und zwang die europäische Mannschaft zu einem deutlich komplizierteren Spiel, als man hätte erwarten können. Das Ausscheiden löschte das zuvor Erreichte nicht aus; im Gegenteil, es bestätigte, dass sich das guaranische Team auf einem höheren konkurrenzfähigen Niveau etabliert hatte.
Dieser Weg erklärt die Entscheidung der paraguayischen Führung. Der Verband wollte nicht noch einmal bei null mit einem Projekt anfangen, das gerade erst beginnt, Ergebnisse zu liefern, sondern einer Struktur Kontinuität geben, die klare Anzeichen von Wachstum gezeigt hat. Im Nationalmannschaftsfußball, wo die Arbeitsphasen zwangsläufig länger sind und Pflichtspiele seltener stattfinden, kann es ebenso wichtig sein, eine Idee und ein Trainerteam zu bewahren, wie neue Spieler einzubauen.
Die Vertragsverlängerung von Alfaro ist daher als Bekenntnis zur Stabilität zu verstehen. Paraguay verlängert nicht nur den Vertrag eines Trainers; es setzt auf eine bestimmte Art des Wettkampfs. Die Erfahrung der Weltmeisterschaft 2026 zeigte, dass die Albirroja Nationalteams mit größerer individueller Klasse gegenübertreten kann, ohne auf ihre eigenen Stärken zu verzichten.
Mit der gesicherten Kontinuität wird Alfaro nun eine viel größere Verantwortung tragen: die gute Weltmeisterschaft 2026 in den Ausgangspunkt eines Prozesses zu verwandeln, der auf die Weltmeisterschaft 2030 ausgerichtet ist.
Das erste Ziel wird erneut die Qualifikation sein, auch wenn noch nicht bestätigt ist, wie der Qualifikationsprozess für diese Ausgabe ablaufen wird. Doch der Horizont ist bereits klar. Paraguay will wieder beim größten Ereignis des Weltfußballs dabei sein und sich dieses Mal nicht nur mit der Rückkehr zum Turnier zufriedengeben, sondern mit einer Struktur antreten, die konkurrenzfähig ist und weiterkommen kann.
Parallel dazu erscheint die Copa América 2028 als eine weitere grundlegende Station in diesem neuen Zyklus. Sie wird eine Gelegenheit sein, zu bewerten, wie sehr die Mannschaft nach den gesammelten Erfahrungen von 2026 wachsen kann, und gleichzeitig neue Generationen in eine Nationalmannschaft einzubauen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten muss, ohne die von Alfaro aufgebaute Identität zu verlieren.
Dieses Gleichgewicht wird eine der größten Herausforderungen für den argentinischen Trainer sein. Das Paraguay, das 2026 glänzte, wird sich weiterentwickeln müssen. Die Gegner kennen bereits seine Stärken, die Spieler werden sich verändern und die Anforderungen werden steigen. Deshalb wird das große Verdienst des neuen Prozesses nicht nur darin liegen, die Formel zu wiederholen, sondern sie weiterzuentwickeln, ohne das zu verlieren, was die Albirroja wieder zu einer respektierten Nationalmannschaft gemacht hat.
Die paraguayische Führung scheint klar verstanden zu haben, dass das Projekt Zeit braucht. Das Ziel ist, am Trainer festzuhalten, eine Idee zu festigen und auf einer Basis aufzubauen, die bereits gezeigt hat, dass sie funktioniert. Die Weltmeisterschaft 2026 brachte konkrete Ergebnisse, aber auch ein viel wichtigeres Signal: Paraguay glaubte wieder daran, auf Augenhöhe mit Nationalteams von enormer Tradition konkurrieren zu können.
Das von Harrison veröffentlichte Foto wurde schließlich zum Symbol dieser neuen Etappe. Der Präsident der FPF erschien neben Alfaro und hielt das paraguayische Trikot mit dem Nachnamen des Trainers und der Nummer 2030 in der Hand, begleitet von einer ebenso kurzen wie bedeutungsvollen Botschaft: „2030, wir kommen“.
Mehr als ein Satz ist es eine Absichtserklärung. Nachdem Paraguay 2026 wieder an Bedeutung gewonnen hat, beschloss es, nicht stehen zu bleiben. Alfaro bleibt im Amt und wird vier Jahre Zeit haben, einen guten WM-Auftritt in ein echtes Nationalmannschaftsprojekt zu verwandeln. Die Entscheidung ist getroffen: Kontinuität, Identität und Ehrgeiz, damit die Albirroja wieder mit der Überzeugung nach vorn blickt, dass ihre Grenze noch sehr viel höher liegt.
/René Aguirre, Korrespondent von Todo Fútbol
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.







































