Borussia Dortmund
·17. Januar 2026
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Yahoo sportsBorussia Dortmund
·17. Januar 2026
PersonalDie beiden routinierten Rückraumspielerinnen Alicia Langer und Lois Abbingh waren ebenso wie Lena Hausherr und Lara Müller nicht dabei. Maraike Kusian kam nach überstandener Grippe erstmals wieder zum Einsatz.
SpielverlaufVor einer lautstarken Zuschauerkulisse – darunter ein Dutzend Fans aus Dortmund – begann die Partie nervös und mit einer hohen Fehlerquote. Erst nach knapp vier Minuten schaffte der BVB durch Alina Grijseels sein erstes Tor zum 1:1-Ausgleich, scheiterte ansonsten gleich mehrfach an Torfrau Attingré. Nach einer Viertelstunde führte Buducnost dank einer stabilen Abwehr mit 6:5. Besonders am Innenblock und an Torfrau Attingré mit einer Quote von über 40 Prozent biss sich der BVB zunächst die Zähne aus.
Es blieb ein zähes und torarmes Spiel, in dem Sarah Wachter in Minute 22 ihren ersten Siebenmeter parierte und auch ansonsten die stärkste Borussin mit einer sensationellen Quote von 50 Prozent war. Zum ersten Mal in Führung ging der BVB nach 23 Minuten, als die wenige Sekunden zuvor hereingekommene Deborah Lassource zum 8:7 traf. Mit ihr gewann der BVB erheblich an Wurfqualität und ging trotz doppelter Unterzahl in der letzten Minute vor der Pause mit 12:10 in Führung.
Im zweiten Durchgang verteidigte der BVB weiter richtig gut und setzte sich in einer starken Anfangsphase durch Treffer von Alieke van Maurik und Kelly Vollebregt mit 14:10 ab. Schwarzgelb spielte ein weitaus höheres Tempo als im ersten Durchgang. Nach 40 Minuten hieß es 18:14. Doch der Vier-Tore-Vorsprung schmolz. Durch den zweiten Siebenmeter von Jelena Vukcevic verkürzte Budocnost auf 18:20, Itana Grbic traf zum 19:20 (47.). Der BVB schaffte es in dieser Phase nicht, das erfolgreiche Anspiel an den Kreis zu unterbinden und war im eigenen Angriff zu harmlos, wie auch Henk Groener in der Auszeit bemängelte. Neun Minuten vor dem Abpfiff egalisierte Budocnost zum 21:21.
Doch der BVB blieb ruhig, Alina Grijseels führte klug Regie. Die Crunchtime eröffnete die kämpferische Emma Olsson mit dem Tor zum 23:21 (55.). Den vielleicht wichtigsten Treffer schaffte Deborah Lassource in Minute 57, als sie ihren zweiten Siebenmeter reaktionsschnell im Nachwurf zum 24:21 verwandelte. Der Vorsprung sollte reichen. Nach einer Energieleistung der Norwegerin Guro Nestaker zum 25:22 (58:40) war der erste Saison-Auswärtssieg des BVB in der EHF Champions League perfekt.
Trainer Henk Groener: „Wir haben über 60 Minuten lang gekämpft, haben nur 22 Gegentore kassiert. Die Abwehr hat über das ganze Spiel hinweg richtig gute Arbeit geleistet. Sarah Wachter war ein großer Rückhalt. Vorne haben wir uns zum Teil schwergetan, haben selten einfache Lösungen gefunden. Nach dem Ausgleich zum 21:21 neun Minuten vor dem Abpfiff hatten wir aber wieder einen guten Lauf, haben vorne getroffen und kaum noch ein Tor zugelassen. Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um Platz sechs.“
AusblickAm kommenden Samstag, 24. Januar, steht das elfte Gruppenspiel in der EHF Champions League für den BVB auf dem Programm. Bei Storhamar Handball Elite in Norwegen geht es für die Dortmunderinnen darum, doch noch den Einzug in die Play-offs zu realisieren.









































