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·30. Januar 2026

„Wie ein Berglöwe“: Schalke-Trainer Muslic bewundert Mourinho

Artikelbild:„Wie ein Berglöwe“: Schalke-Trainer Muslic bewundert Mourinho

Der FC Schalke 04 wird von Miron Muslic nicht nur sportlich, sondern auch kommunikativ geprägt. Warum sich der Trainer dabei an José Mourinho orientiert und bewusst den Druck von seiner Mannschaft nimmt.

Miron Muslic hat sich beim FC Schalke 04 nicht nur als akribischer Fußballlehrer etabliert, sondern vor allem als Trainer, der seine Mannschaft kommunikativ abschirmt. Der 43-Jährige sucht bewusst die Öffentlichkeit, um Druck von seinen Spielern fernzuhalten – eine Rolle, die er als festen Bestandteil seines Jobs versteht.


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In dieser Herangehensweise orientiert sich Muslic an einem der bekanntesten Trainer der vergangenen Jahrzehnte: José Mourinho. Zwar wehrt sich der Schalker Coach gegen direkte Vergleiche, seine Bewunderung für den Portugiesen ist jedoch unüberhörbar. „Ich bewundere Mourinho und seine Karriere. Er stellt sich hin wie ein Berglöwe und sagt: ,Mach es mit mir aus, das war mein Fehler, nicht mit dem Spieler.‘ Was das betrifft, ist er ein Vorbild und eine Inspiration“, erklärte Muslic in einem Interview mit der WAZ.

Gerade dieses Verhalten – Verantwortung öffentlich zu übernehmen und die eigene Mannschaft zu schützen – habe ihn geprägt. Für den S04-Coach ist klar: „Egal, wie sportlich erfolgreich er war oder nicht, die Spieler haben ihn genau deshalb gemocht und respektiert.“

Schalke-Trainer Miron Muslic stellt sich vor sein Team

Um Mourinhos Denkweise besser zu verstehen, ging der Schalke-Trainer sogar einen Schritt weiter. „Wegen Mourinho habe ich mir sogar die Prime-Dokumentation ,All or Nothing‘ über Tottenham Hotspur angeschaut. Ich wollte wissen, wie er tickt.“

Der kommunikative Ansatz ist bei Muslic kein Zufall, sondern Strategie. Gemeinsam mit der Medienabteilung legt er fest, welche Themen er selbst adressiert. „Dabei stelle ich mich auch mal in den Fokus, um Blitzableiter für die Mannschaft zu sein und etwas Druck wegzunehmen“, beschreibt er seine Rolle.

Kritik an Spielern nach Niederlagen lehnt er bewusst ab: „Es ist super einfach, etwas kaputtzumachen und Spieler an die Wand zu nageln. Wir auf Schalke machen es aber anders.“Authentizität, Offenheit und direkte Kommunikation stehen für Muslic im Vordergrund – intern wie extern. Seine Botschaft ist klar: Er stellt sich vor die Mannschaft. Oder, wie sein großes Vorbild es vormacht, eben wie ein Berglöwe.

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