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·16. August 2026
"Wie ein schlechter Film": Verl verliert wieder nach 2:0 gegen MSV

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Für den SC Verl gab es gegen den MSV Duisburg ein bitteres Deja-vu. Genau wie vor einem Jahr verspielte Verl eine 2:0-Führung und ging am Ende mit leeren Händen vom Platz. Dennoch sah der Trainer einen Fortschritt.
Unglaublich, aber wahr. Im Heimspiel gegen den MSV Duisburg wiederholte sich für den SC Verl der Spielverlauf aus dem letzten Jahr. "Am Ende ist es ganz bitter, wie ein schlechter Film", sagte Trainer Orest Shala bei "MagentaSport". Auch Tim Heike konnte seine Enttäuschung nicht verbergen: "Brutal bitterer Nachmittag für uns." Für den Torschützen war die Duplizität der Ereignisse aber nur ein Zufall: "Am Ende sind es zwei unterschiedliche Spiele gewesen. Ich glaube, dass wir mit dem 2:0, wenn die Rote Karte nicht passiert, eine andere Selbstverständlichkeit entwickeln können. Aber die hat uns ein Stück weit gekillt."
Klarer Knackpunkt in der Partie war der Platzverweis gegen Verteidiger Paul Lehmann. "Man muss sagen, dass diese Gelb-Rote Karte natürlich den Spielverlauf auf den Kopf stellt. Das ist dann brutal schwer, wenn man sieht, welche Wucht Duisburg dann entfachen kann", erklärte Heike. Zumal Verl mit dem 2:0 direkt nach der Pause eigentlich optimal aus der Kabine gekommen war. "Wir haben darüber gesprochen, dass wir den nächsten Schritt machen wollen im Vergleich zu Aachen. Und das haben wir. Wir waren richtig gut im Spiel zu Beginn, starten furios mit diesem Traumtor und dann darfst du das Spiel nicht mehr aus der Hand geben", machte Trainer Shala klar.
Genau wie in der letzten Woche gab Verl wieder eine Führung aus der Hand. Diesmal durch ein ungeschicktes Foul. "Du darfst einfach keine Gelb-Rote Karte bekommen. Das nimmt die ganze Wucht aus unserem Spiel heraus", konstatierte Shala. Trotz des erneut ungünstigen Spielverlaufs richtete der 34-Jährige seine Mannschaft nach dem Abpfiff wieder auf. "Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt: wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Solche Momente müssen wir besser überstehen. Aber wenn man das Aachen-Spiel vergleicht, haben wir einen Schritt gemacht."
Auch wenn Verl nach zwei Spielen ohne Punkte dasteht, weiß der Trainer die Ergebnisse einzuordnen: "Es war ein hartes Auftaktprogramm. Da zahlst du extrem viel Lehrgeld. Aber wenn wir das so verarbeiten, wird es schnell nach vorne gehen. Davon bin ich überzeugt." Für den SCV steht nun erstmal ein Highlight auf dem Programm. Am 24. August kommt der Bundesligist Hamburger SV an die Poststraße.
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