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·11. Mai 2026
„Wie macht ihr das?“ – Topklubs blicken neidisch auf den FC Bayern

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·11. Mai 2026

Der FC Bayern München ist finanziell stabil und ein Ausnahmefall in der europäischen Elite. Natürlich hat Bayern finanzstarke Sponsoren, aber keinen Scheich oder keinen Oligarch in der Hinterhand.
Und wirtschaftlich sieht es beim Rekordmeister weiterhin sehr gut aus. Weil man weiß, wie man wirtschaftet. Man leistet sich mitunter einen Toptransfer wie zuletzt Harry Kane oder Luis Diaz, baut aber auch junge Spieler ein, setzt auf Schnäppchendeals und weiß, dass Verkäufe dazugehören, um eine finanzielle Balance zu wahren.
Laut Uli Hoeneß ist das das Geheimnis des FC Bayern. Der Rekordmeister wird deswegen von einigen Klubs aus Europa auch mit neidischen Blicken beäugt, wie er nun im Gespräch mit der FAZ verriet.
Für Hoeneß ist es wichtig, dass man immer gut arbeitet, vor allem dann, wenn man oben angekommen ist. Ein Argument, das den wirtschaftlichen Vorsprung des FC Bayern betrifft, will er indes nicht mehr hören.
„Eine meiner Lebenslektionen ist: Nach oben zu kommen ist möglich und relativ einfach. Aber sobald man dort ist, wird die Luft dünner, sie zerren an einem, sie wollen einen herunterreißen. Wenn ich unsere Konkurrenten sagen höre: ‚Der wirtschaftliche Vorteil, der wirtschaftliche Vorteil‘ – glauben Sie nicht, dass Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart dieselben Bedingungen gehabt hätten, die wir in München vorgefunden haben“, so der Ehrenpräsident.

Foto: Getty Images
Und weiter: „Das wird die Herausforderung für unsere Nachfolger in den kommenden Jahren sein: den Status zu verteidigen, den wir heute haben. Denn ich muss sagen, der FC Bayern ist in besserer Verfassung als seit Langem.“
Zudem gibt es offenbar einen gewissen Neid unter Europas Elite. „Und ich bin nicht der Einzige, der das sagt. Wenn wir uns vor Champions-League-Spielen mit unseren Freunden von Real Madrid treffen, fragen sie immer: Wie macht ihr das? Keine Schulden, kein Scheich, kein Oligarch, kein Hedgefonds. Darauf können wir stolz sein“, so Hoeneß abschließend.







































