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·8. April 2026
"Wir sind nicht Bayern München": Erfolgsserie des VfL gerissen

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Da ist die gerissen, die Erfolgsserie des VfL Osnabrück. Nach zwölf Spielen in Folge ohne Niederlage und sieben Siegen hintereinander mussten die Lila-Weißen am Dienstagabend beim 0:1 gegen den MSV Duisburg die erste Pleite in diesem Jahr hinnehmen. Ein Rückschlag, der die Lila-Weißen aber nicht umwerfen soll.
In der Schlussphase wurde der Tabellenführer nochmal etwas aktiver, doch insgesamt war von der Offensive an diesem Abend nicht viel zu sehen. "Duisburg hat es geschafft, uns permanent vom Tor weg zu halten und ist selber aus Standardsituationen sehr gefährlich geworden. Wir haben kein Tor geschossen, kriegen einen rein. Dann verlierst du ein Spiel", analysierte Trainer Timo Schultz bei "MagentaSport" gewohnt nüchtern und sprach von einem "insgesamt verdienten Sieg" des MSV. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Osnabrücker nicht an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.
"Wir waren mit Ball viel zu unsauber und haben viele Bälle, gerade im Zentrum, verloren, was wir die Spiele davor überragend gemacht haben", zählte Kapitän Jannik Müller die Defizite auf. Zudem monierte der Verteidiger "zu viele einfache Ballverluste, wodurch wir nicht hinter die letzte Kette von Duisburg gekommen sind". Dadurch habe der VfL immer wieder Konter verteidigen müssen. "Duisburg hat es auch clever gemacht und immer wieder kleine Fouls gezogen." Am Ende habe eine Standardsituation in der 30. Minute die Partie entschieden. "Das ist immer so, dass es bei einem Spitzenspiel Kleinigkeiten sind. Die Wochen davor waren die Kleinigkeiten auf unserer Seite, heute leider nicht. Dementsprechend gehen wir jetzt als Verlierer vom Platz."
Ein Beinbruch stellt die Niederlage aber nicht dar, wenngleich die Konkurrenz aus Essen, Cottbus und Duisburg den Rückstand zum VfL um jeweils drei Punkte verkürzen konnte und es der VfL verpasste, erstmals im Profifußball acht Spiele in Folge zu gewinnen. "Das wird uns nicht aus der Bahn werfen", betonte Müller. Auch Schultz blieb gelassen: "Ich bin nicht davon ausgegangen, dass wir bis zum Saisonende jedes Spiel gewinnen. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, es hat aber nicht gereicht, das müssen wir akzeptieren." Niederlagen, gerade bei einem Topteam, müssten einkalkuliert werden. "Wir sind der VfL Osnabrück, wir sind nicht Bayern München. Von daher wird das analysiert, aufgearbeitet und vor allem schnell abgehakt."
Denn schon am Sonntag steht gegen Energie Cottbus, das als Dritter derzeit vier Zähler hinter Osnabrück liegt, das nächste Topspiel an. "Da liegt dann ab morgen, übermorgen der Fokus drauf." Vor eigenem Publikum will der VfL "alles raushauen", wie Müller ankündigte, "und eine richtig geile Leistung" zeigen. Damit direkt die nächste Erfolgsserie gestartet wird. Offen ist noch, ob Robin Fabinski dabei sein kann. Der 22-Jährige war bereits nach 14 Minuten bei einem Zweikampf umgeknickt und musste kurz danach vom Platz. "Der Fuß ist direkt dick geworden. Jetzt müssen wir mal die Untersuchungen abwarten", so Schultz.









































