liga3-online.de
·19. August 2026
"Wird schwierig für ihn": Sulejmani ohne Perspektive in Aachen

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·19. August 2026

Knapp zwei Wochen noch, dann schließt das Transferfenster. Im Endspurt will auch Alemannia Aachen nochmal tätig werden, gleichzeitig könnte es auch noch weitere Abgänge geben. Ein Kandidat ist Valmir Sulejmani, der am Tivoli keine Perspektive mehr hat.
Erst vor einem Jahr war der Stürmer aus der U23 von Hannover 96 verpflichtet worden, fiel aber mehrfach aufgrund von Verletzungen aus und stand in der vergangenen Saison daher nur für 190 Minuten auf dem Platz – aufgeteilt auf zwölf Spiele. Ein Tor gelang ihm dabei nicht. In der Rückrunde reichte es sogar nur noch zu vier Kurzeinsätzen von wenigen Minuten. Seine letzte Partie bestritt Sulejmani Mitte März in Ingolstadt, danach stand der siebenmal in Folge erst gar nicht im Kader. In den beiden Spielen der laufenden Saison gegen Verl und Köln kehrte der Angreifer zwar ins Aufgebot zurück, saß aber jeweils nur auf der Bank.
Ändern wird sich an seiner Reservistenrolle sehr wahrscheinlich nichts mehr. "Wir haben ihm sehr offen und respektvoll ehrlich mitgeteilt, dass es für ihn schwierig wird in dieser Saison", sagt Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi gegenüber der "Aachener Zeitung". Heißt: Der Stürmer kann den Verein verlassen, Steine würde ihm die Alemannia trotz eines noch bis 2027 laufenden Vertrages nicht in den Weg legen. Dass er in den Planungen keine große Rolle mehr spielen wird, weiß Sulejmani schon länger, dennoch verhalte er sich im Training und der Kabine "tadellos", wie Azzouzi betont.
Dass es für den 30-Jährigen künftig schwierig wird, auf Einsatzzeiten zu kommen, hängt auch damit zusammen, dass die Alemannia in der Offensive nochmal nachlegen möchte. "Wir arbeiten an unseren Themen", sagt Aachens Sportchef, ohne ins Detail zu gehen. Klar scheint nur: "Ich fürchte, es wird wieder sehr spät." Auch im letzten Sommer tätigte die Alemannia mehrere Last-Minute-Transfers – darunter auch den von Mika Schroers.
Dieser will den Tivoli nach nur einem Jahr wieder verlassen und soll sich bereits mit dem 1. FC Nürnberg einig sein. Die Vereine liegen allerdings noch auseinander, zuletzt lehnte der TSV gleich zwei Angebote des Zweitligisten ab. Das letzte Wort scheint aber noch nicht gesprochen. Und so dürften es spannende letzte Transfertage bei den Schwarz-Gelben werden.







































