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·27. März 2026

WM 2026 Teilnahme? Italien und Gattuso vor „Finale“ um WM-Endrunde

Artikelbild:WM 2026 Teilnahme? Italien und Gattuso vor „Finale“ um WM-Endrunde

Italien hat nach dem hart erkämpften 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Nordirland im Playoff-Halbfinale die Chance auf die WM 2026 Teilnahme gewahrt. Trainer Gennaro Gattuso zeigte sich sichtlich erleichtert und forderte, den Sieg zu genießen: „Lasst uns diesen Sieg genießen. Wir haben ihn gebraucht.“ Matchwinner Sandro Tonali hatte mit einem wuchtigen Abschluss (56.) das 1:0 erzielt, das Team will nun im „Finale“ am Dienstag in Bosnien und Herzegowina den dritten WM-GAU in Folge abwenden. Die Anspannung bleibt hoch, der Druck auf den viermaligen Weltmeister immens.

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Torhüter Gianluigi Donnarumma bejubelt das 1:0 für Italien im WM-Qualifikations-Play-off gegen Nordirland im Stadio di Bergamo in Bergamo am 26. März 2026. Foto: Marco Luzzani / Getty Images


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Gattusos Reaktion nach dem Playoff-Halbfinale

Gennaro Gattuso war die Erleichterung nach dem Einzug ins Playoff-Finale deutlich anzumerken. Er sagte unmittelbar nach dem Spiel: „Lasst uns diesen Sieg genießen. Wir haben ihn gebraucht“. Darüber hinaus betonte der Übungsleiter die Spannung vor dem Entscheidungsspiel: „Die Anspannung, die wir spüren, werden auch die anderen spüren“, unterstrich Gattuso.

Schon vor dem Duell mit Nordirland hatte Gattuso vom „wichtigsten Spiel“ seiner Karriere gesprochen und die Bedeutung des Erfolgs für die Squadra Azzurra hervorgehoben. Die Aussagen des Chefcoachs setzen den Rahmen für das anstehende Endspiel und zeigen, wie groß der Druck auf die Mannschaft ist.

| Gewiss Stadium | 26.3.2026-20:45

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Italien

S S S S N

2 : 0

Endergebnis

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Nordirland

N S N N S

S. Tonali

56'

Moise Kean

80'

| Schiedsrichter: D. Makkelie | Halbzeit: 0-0

1

Gianluigi Donnarumma

13

R. Calafiori

21

A. Bastoni

23

G. Mancini

3

F. Dimarco

8

S. Tonali

5

M. Locatelli

18

N. Barella

7

M. Politano

9

Mateo Retegui

11

Moise Kean

23

P. Charles

20

B. Spencer

13

R. McConville

17

P. McNair

5

T. Hume

2

T. Devlin

14

I. Price

7

E. Galbraith

19

S. Charles

15

J. Devenny

10

J. Donley

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Tore

Tor

56'

Tor

80'

Hart erkämpfter 2:0-Sieg gegen Nordirland

Das Playoff-Halbfinale gegen Nordirland endete 2:0 (0:0) für Italien, ein Ergebnis, das die Hoffnungen auf die Rückkehr zur WM 2026 in Nordamerika am Leben hält. Der Spielverlauf blieb lange offen, ehe Sandro Tonali mit einem wuchtigen Abschluss in der 56. Minute das 1:0 erzielte und damit eine Wende herbeiführte.

Die Partie war ein typischer K.o.-Vergleich mit hohem Einsatz und intensiven Zweikämpfen; die Italiener erkämpften sich am Ende den Sieg, der ihnen das Ticket für das entscheidende Playoff-Finale verschaffte. Das Endresultat lautete 2:0, das genaue Zustandekommen des zweiten Treffers nennt die Spielzusammenfassung ohne weitere Details.

Sandro Tonali: Matchwinner und Aufruf zur Positivität

Sandro Tonali avancierte zum Matchwinner mit seinem Treffer (56.) und war anschließend eine Stimme der Zuversicht im Team. Tonali betonte die Stimmung in der Mannschaft: „Wir müssen positiv bleiben, aber das haben wir auch immer getan, seit Gattuso unser Trainer ist.“

Sein Tor war ein wuchtiger Abschluss, der die Italiener befreite und den Weg ins Finale ebnete. Tonali steht damit im Mittelpunkt der Azzurri-Hoffnungen auf die WM-Rückkehr.

Das „Finale“ in Bosnien und Herzegowina

Am Dienstag wartet im Playoff-Finale Bosnien und Herzegowina als letzter Hürdengegner, ein richtungsweisendes Spiel um die WM-Teilnahme 2026. Für Italien geht es darum, den dritten WM-GAU in Folge abzuwenden und die Qualifikation für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada zu sichern.

Die Bosnier treten unter anderem mit Schalke-Stürmer Edin Dzeko an, was die Aufgabe für die Squadra Azzurra zusätzlich anspruchsvoll macht. Die Partie wurde in der Berichterstattung bereits als „Finale“ bezeichnet, weil ein Sieg die Teilnahme an der WM-Endrunde bedeuten würde.

Historischer Kontext: Zwischen Triumph 2006 und dem Neuaufbau

Italien stellte nach dem Triumph 2006 in Deutschland lange WM-Traditionen infrage: Die Squadra Azzurra nahm zuletzt 2014 an einer Weltmeisterschaft teil und verpasste die Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar. Damit droht bei einem Scheitern erstmals eine Serie aus verpassten Turnieren fortzuschreiten.

Außerdem haben die Italiener seit ihrem letzten WM-Triumph 2006 in Deutschland kein K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft mehr bestritten. Der Druck auf den viermaligen Weltmeister bleibt immens, weil die Geschichte und die Ansprüche des Verbandes und der Fans hoch sind.

Bei einem Sieg: Gruppe B mit Kanada, Schweiz und Katar

Sollte Italien das Finale in Bosnien und Herzegowina gewinnen, würde die Squadra Azzurra in der WM-Gruppenphase auf Co-Gastgeber Kanada, die Schweiz und Katar treffen. Dieses Szenario für die Gruppe B wäre die Folge einer erfolgreichen Requalifikation für die Endrunde im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada.

Die mögliche Gruppen-Konstellation macht die Bedeutung des Finalspiels noch deutlicher, denn ein Sieg gegen die Bosnier würde Italien die Chance eröffnen, sich sportlich auf der ganz großen Bühne wieder zu beweisen. „Der Weg zur Weltmeisterschaft ist weiterhin steinig, aber wir können es schaffen“, schrieb die Gazzetta dello Sport.

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