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·2. Juli 2026
WM 2026 Video: „Der englische Messi“ – Klopp bewundert Kane nach England gegen DR Kongo

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Harry Kane hat England mit einem späten Doppelpack zum 2:1 gegen die DR Kongo geschossen und die Three Lions ins Achtelfinale gebracht, wo am Montag Mexiko wartet. MagentaTV-Experte Jürgen Klopp geriet nach der Partie ins Schwärmen und adelte den Bayern-Stürmer als „englischen Messi“. Hier gibt es die Stimmen und Video-Clips zum Sechzehntelfinale England gegen DR Kongo sowie zu Klopps Turnier-Analysen. Alle Clips laufen exklusiv bei MagentaTV. Quelle: MagentaTV.

Harry Kane und Jude Bellingham bejubeln das englische Tor gegen die DR Kongo. Richard Pelham / Getty Images
Doppelpacker Harry Kane blieb demütig: „Es war ein verrücktes Spiel gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft. Der Torwart hat einige unglaubliche Bälle gehalten. Aber man muss immer weitermachen und auf seine Momente warten. Jeder in der Mannschaft kann zum Helden werden. Es gibt heldenhafte Momente, und so einen Tag hatte ich heute.“ Nach dem Spiel rief er sein Team zusammen und verordnete Feierlaune: „Man muss dankbar für jeden kleinen Moment sein.“
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel haderte mit dem Beginn: „Wir hatten einen ganz schlechten Start und mit einer Halbchance haben sie ein Tor gemacht. Nach der ersten Trinkpause hatten wir das Spiel im Griff. Wir haben verdient gewonnen, aber wir mussten hart dafür arbeiten. Das war brillant.“ Auf die Frage, ob das der beste Kane aller Zeiten sei, antwortete Tuchel knapp: „Ja. Und er wird immer besser.“
MagentaTV-Experte Jürgen Klopp nahm Tuchel in Schutz: „Ich mag seine Energie total. Er ist richtig unter Druck. Die englischen Medien haben auch einen leichten Lattenschuss und bauen richtig Druck auf. Wie er das gemanagt hat … Kongo kann stolz sein. Wir können auch stolz sein, denn Thomas ist ja nun mal Deutscher.“
In seiner Analyse des 2:1 fand Klopp nur Superlative: „Das war ein wundervolles Beispiel für ein perfektes WM-Spiel. Ich weiß nicht, ob in England schon Statuen gebaut wurden, aber sie werden sicherlich gebaut. Den Einfluss, den Harry Kane hat, habe ich so noch nie gesehen. Ich bewundere diesen Spieler so sehr. Im Grunde ist Harry Kane der englische Messi.“ Ausdrücklich lobte Klopp auch Joker Anthony Gordon, der beide Tore vorbereitete.
Schon vor dem Anpfiff schwärmte Klopp von Kane: „Es gibt schon eine Abhängigkeit von Harry Kane. Er ist momentan der einflussreichste Spieler im Weltfußball, weil er so viel verbindet. Er ist im Spielaufbau dabei, lässt sich tief fallen, hat einen überragenden Überblick und macht trotzdem die Tore. Diese Kombination habe ich so noch nicht gesehen. Er ist ein Wahnsinnsspieler.“
Nach seinen Favoriten gefragt, nannte Klopp zwei Teams: „Ich habe einen Favoriten, der gar nicht mehr so geheim ist: natürlich die Franzosen. Ich würde aber auch gerne die Norweger noch ein bisschen sehen. Ich mag komplett, wie sie auftreten. Nicht nur die Mannschaft, auch die Fans haben sich außerordentlich präsentiert.“
Frankreichs Weltmeister von 2018, Blaise Matuidi, mit kongolesischen Wurzeln, lobte gleich zwei Teams: „Als Fans der französischen Mannschaft sind wir froh, zu sehen, dass sie so gut sind. Das Niveau der Offensivspieler ist außergewöhnlich.“ Und über den Kongo: „Wir sind stolz, dass die Leoparden auf diesem Niveau spielen. Der afrikanische Fußball entwickelt sich seit Jahren, in Afrika gibt es sehr viele Talente.“
Über den Topfavoriten Frankreich sagte Klopp: „Sie sind schon Weltmeister, jetzt können sie es nur noch verlieren. Es wird schwer, die Franzosen zu schlagen.“ Kylian Mbappé lobte er als Teamplayer, „bei dieser WM geht es nur ums Gewinnen“, und Ballon-d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé nannte er „den perfekten Spieler“.
Dass neun von zehn afrikanischen Teams die K.o.-Phase erreichten, beeindruckte Klopp: „Ich kann nur das hohe Lied auf die Jungs singen. Ich habe mit Sadio Mané, Mo Salah und Naby Keita zusammengearbeitet, alles außergewöhnliche Spieler mit unglaublicher Arbeitseinstellung. Wer durch eine harte Schule gegangen ist, ist bereit, in Drucksituationen zu performen.“ Am meisten zutraut er Senegal und Marokko.







































