Fussballnationalmannschaft.net
·27. März 2026
WM Playoff Bosnien gegen Italien: Dzeko vor Finale um die WM 2026

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·27. März 2026

Edin Dzeko strahlte nach dem dramatischen Sieg im WM-Playoff Bosnien gegen Wales — zumindest: nach dem Erfolgsweg, der Bosnien-Herzegowina ins Entscheidungsspiel um das WM-Ticket führte. Zunächst rettete der Stürmerstar von Schalke 04 seine Mannschaft gegen Wales kurz vor Schluss und zwang die Partie in die Verlängerung, anschließend setzten sich die „Drachen“ in Cardiff im Elfmeterschießen durch. Damit wartet nun das Finale um das WM-Ticket gegen Italien – Dzekos alte Heimat – in Zenica. Das Spiel wird am kommenden Dienstag um 20.45 Uhr live bei DAZN angepfiffen.

Edin Džeko bejubelt sein Tor zum 1:0 für Bosnien-Herzegowina im WM-Qualifikations-Play-off gegen Wales im Cardiff City Stadium am 26. März 2026. Foto: Warren Little / Getty Images
Edin Dzeko war einer der zentralen Protagonisten im Spielverlauf gegen Wales: Der Angreifer köpfte eine Ecke in der 86. Minute zum 1:1 ins Netz und sicherte Bosnien damit zumindest die Verlängerung. Zuvor hatte Dan James in der 51. Minute das 0:1 für Wales erzielt, ein Gegentreffer, bei dem Torwart Nikola Vasilj vom FC St. Pauli „alles andere als gut aussah“. Dennoch brachte Dzekos Kopfball die Begegnung zurück und verlängerte die Partie in die zusätzliche Spielzeit.
Dennoch musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen, nachdem die reguläre Spielzeit und die Verlängerung keine weiteren Treffer gebracht hatten. Der späte Ausgleich und die Verlängerung illustrieren den dramatischen Verlauf des Playoff-Halbfinals in Cardiff.
| 26.3.2026-20:45

Wales
N N N S S
1 : 1
Elfmeter 2-4

Bosnien & Herzegovina
N U S S U
Daniel James
51'
Edin Džeko
86'
| Schiedsrichter: I. Kovacs | Halbzeit: 0-0 | Endergebnis: 1-1
1
K. Darlow
2
J. Dasilva
4
Dylan Lawlor
6
Joe Rodon
3
Neco Williams
5
Ethan Ampadu
11
Brennan Johnson
17
Jordan James
8
Harry Wilson
20
Daniel James
7
David Brooks
1
N. Vasilj
5
S. Kolašinac
4
T. Muharemovic
18
Nikola Katić
7
A. Dedić
15
Amar Memić
6
Benjamin Tahirovic
14
Ivan Šunjić
20
E. Bajraktarević
10
Ermedin Demirović
11
Edin Džeko
Tore
Tor
51'
86'
Tor
Edin Džeko (Assist: Kerim Alajbegović)
Im anschließenden Elfmeterschießen kam es zu dramatischen Momenten. Zunächst scheiterte Ermedin Demirovic bei einem der Elfmeter, wodurch die Nervenprobe für Bosnien noch spannender wurde.
Torwart Nikola Vasilj konnte seinen Patzer aus dem Spiel zwar nicht verhindern, doch im Elfmeterschießen machte er den Fehler wieder gut und trug so entscheidend zum Weiterkommen bei. Am Ende verwandelte der in Köln geborene Teenager Kerim Alajbegovic seinen Strafstoß und machte für die Bosnier mit seinem verwandelten Elfmeter alles klar.
Elfmeterschießen
0-0
Verschossen
Tor
1-0
1-1
Tor
Tor
2-1
2-2
Tor
Verschossen
2-2
2-3
Tor
Verschossen
2-3
2-4
Tor
Als nächster Gegner wartet Italien auf Bosnien-Herzegowina: Die Squadra Azzurra setzte sich im eigenen Playoff-Halbfinale mit 2:0 gegen Nordirland durch und trifft nun im Duell der beiden Sieger auf die Bosnier. Nur der Gewinner dieser Partie fährt zur Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada.
Die Partie findet am kommenden Dienstag in Zenica statt und beginnt um 20.45 Uhr, die Übertragung läuft bei DAZN. Für beide Nationen steht viel auf dem Spiel: Das Ticket für die WM 2026 ist allein dem Triumph in diesem Endspiel vorbehalten.

Der Spielplan der europäischen WM-Qualifikations-Playoffs 2026 zeigt die vier Pfade des Turnierbaums: In Path A treffen Wales auf Bosnien-Herzegowina und Italien auf Nordirland. Path B umfasst die Duelle Ukraine gegen Schweden sowie Polen gegen Albanien. In Path C spielen die Slowakei gegen Kosovo und die Türkei gegen Rumänien. Path D beinhaltet die Begegnungen Tschechien gegen Irland sowie Dänemark gegen Nordmazedonien.
Dzeko schätzt den kommenden Gegner realistisch ein und sagte: „Italien ist der Favorit, auch wenn wir zu Hause spielen“. Mit Blick auf das Duell betonte er zudem die Erwartungs- und Drucksituation der Azzurri und sagte: „Es ist eine große Nation, und da sie sich für die letzten beiden Weltmeisterschaften nicht qualifiziert haben, stehen sie unter Druck“.
Der Statementgeber kennt Italien sehr gut: Dzeko spielte acht Jahre lang in der Serie A bei AS Rom, Inter Mailand und AC Florenz. Darüber hinaus feierte Dzeko Mitte März seinen 40. Geburtstag.









































