The Football Faithful
·14. Juni 2026
WM-Tag 3: Brasilien enttäuscht, Schottland erlöst, Schweizer Langweiler

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·14. Juni 2026

Die Party bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ging am Samstag weiter, als Brasilien auf Marokko traf und Schottland nach 28 Jahren Wartezeit endlich wieder bei dem Turnier auflief.
Wir haben alle Ereignisse des dritten Spieltags zusammengefasst, darunter auch das, was ihr über Nacht verpasst habt, sowie die größten Geschichten vom Samstag. Unseren Rückblick auf Tag zwei findet ihr hier.
Brasilien war in den ersten 20 Minuten des Duells mit Marokko erschreckend schwach. Sie wurden in die eigene Hälfte gedrängt, konnten den Ball überhaupt nicht souverän kontrollieren und kamen deshalb kaum einmal in den gegnerischen Strafraum.
Marokko verdiente sich die Führung voll und ganz, als sie in der 21. Minute fiel. Brahim Diaz spielte einen traumhaften Pass zwischen Gabriel und Marquinhos hindurch, zwei Verteidigern von Weltklasse, auf Ismael Saibari, der Alisson mit einem herrlichen Lupfer überwand.
Die AFCON-Finalisten dominierten die Partie weiter, doch dann zauberte Vinicius Junior aus dem Nichts einen magischen Moment. Der Star von Real Madrid bekam den Ball auf links, legte ihn sich auf den rechten Fuß und jagte einen fiesen Schuss in die ferne Ecke.
Das war der Wendepunkt des Spiels, denn Brasilien war in der zweiten Halbzeit am Ball deutlich sicherer. Die Ordnung stimmte viel besser, nachdem Carlo Ancelotti zur Pause Fabinho gebracht hatte, der einem bis dahin praktisch nicht vorhandenen Mittelfeld dringend benötigte Stabilität und Struktur verlieh.
Um ehrlich zu sein, verlief der Rest des Spiels eher ruhig, was beiden Mannschaften entgegenkam. Brasilien konnte sich nach dem schwachen Start fangen und etwas Selbstvertrauen zurückgewinnen, und beide Teams konnten Kräfte sparen und trotzdem einen Punkt mitnehmen.
Ancelotti wird wissen, dass deutliche Verbesserungen nötig sind, wenn Brasilien in den späteren Turnierphasen mithalten will. Für Marokko war das jedoch die Bestätigung, dass sie zurecht zu den Geheimfavoriten gezählt werden. (Mit Ayyoub Bouaddi haben sie außerdem offenbar einen echten Star im Entstehen.) Nach dieser Leistung würde es nicht überraschen, wenn sie in der K.-o.-Phase wieder den einen oder anderen Großen rauswerfen – so wie 2022.
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Schottland hätte für seine Rückkehr zur Weltmeisterschaft kaum ein angenehmeres Los bekommen können, doch die Tartan Army tat sich gegen Haiti schwer.
Nach einer Gänsehaut-Version von Flower of Scotland holte sich die Mannschaft von Steve Clarke dank des Treffers von John McGinn drei wertvolle Punkte.
Der etwas krumme Treffer des Aston-Villa-Spielers stand vielleicht sinnbildlich für die gesamte Partie, reichte aber, um Schottland nach dem Unentschieden zwischen Brasilien und Marokko an die Spitze der Gruppe zu bringen.
Der erste WM-Sieg für Schottland seit 36 Jahren – und auf den Straßen von Boston blieb das nicht unbemerkt.
Die Australier haben vielleicht einen neuen Lieblingsstrand – nach einer sensationellen Leistung von Torhüter Patrick Beach in Vancouver. Der Keeper von Melbourne City parierte achtmal und zeigte eine starke Vorstellung, als die Socceroos ein talentiertes türkisches Team schockten.
Der explosive Nestory Irankunda brachte Australien nach einem Konter in Führung, ehe die Socceroos einem Sturmlauf standhielten. Die Türkei hatte 72 % Ballbesitz und 30 Torschüsse, kassierte aber ein zweites Mal, als Conor Metcalfe einen flachen Schuss aus der Distanz ins Netz setzte.
Die Türkei, die schon vor dem ersten Anpfiff als möglicher Geheimfavorit gehandelt wurde, ging zum Auftakt zu Boden.
Wenn ihr das 1:1 zwischen der Schweiz und Katar verpasst habt: Glück gehabt. Es waren über 90 Minuten einiger der langweiligsten Fußball, den die Geschichte der Weltmeisterschaft je gesehen hat.
Die Katarer waren, wie erwartet, ziemlich harmlos. Julen Lopetegui lässt seine Mannschaft von hinten heraus spielen, doch sie waren nicht in der Lage, den Ball nach vorn zu bringen, was den Schweizern immer wieder Chancen im und um den Strafraum bescherte.
Und trotzdem schaffte es die Schweiz irgendwie nicht, sie zu besiegen. Sie gingen in der ersten Halbzeit durch einen verwandelten Elfmeter von Breel Embolo in Führung, fanden aber nie das beruhigende zweite Tor – trotz 26 Abschlüssen und 42 Ballkontakten im Strafraum.
Die Mannschaft von Murat Yakin hatte außerdem fünf Großchancen (den Elfmeter nicht mitgerechnet) und kam auf 3,24 xG, wurde für ihre extreme Chancenverwertung in der Nachspielzeit aber bestraft. Homam Elamin bekam auf links alle Zeit der Welt für eine Flanke an den langen Pfosten, wo Boualem Khoukhi gegen Miro Muheim hochstieg und mit einem wuchtigen Kopfball ausglich.
Es war der drittspäteste Ausgleich der Geschichte der Gruppenphase und bescherte Katar den ersten Punkt überhaupt bei einer Weltmeisterschaft. Es ist auch ein riesiges Ergebnis für die beiden anderen Teams der Gruppe B, Kanada und Bosnien & Herzegowina, die sich nun gute Chancen ausrechnen dürften, Katar zu schlagen.
Krise abgewendet für die Three Lions: Die meisten Gegenstände, die aus einem Team-Van gestohlen wurden, sind wieder aufgetaucht.
In das Fahrzeug mit Ausrüstung für den Kader wurde vor der Ankunft der Mannschaft in Kansas City eingebrochen und es wurde ausgeräumt.
Der Vorfall, zu dem die örtliche Polizei ermittelt, ereignete sich, als das Team von Thomas Tuchel von seinem Turnierquartier in Florida aus auf dem Weg zum Swope Soccer Village in Missouri war. Die Ankunft war für Samstag geplant.
Die Polizei bestätigte, dass sich im Zuge der Ermittlungen zwei Personen in Gewahrsam befinden.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































