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·25. August 2026
Wolfsburg entgeht Pokal-Blamage gegen Altglienicke

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·25. August 2026

Der VfL Wolfsburg hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals nur mit viel Mühe gegen Regionalligist VSG Altglienicke durchgesetzt.
Nach einem dramatischen Pokalabend gewann der Bundesliga-Absteiger schließlich mit 6:5 im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 3:3 gestanden hatte. Dabei stand der Favorit mehrfach kurz vor einer der größten Überraschungen dieser Pokalrunde.
Schon in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Wolfsburger die Partie keineswegs kontrollieren würden. Die VSG Altglienicke spielte mutig nach vorne und belohnte sich früh. Jonas Nietfeld brachte den Außenseiter bereits in der sechsten Minute in Führung und sorgte im Berliner Amateurstadion für großen Jubel.
Wolfsburg reagierte zwar mit viel Ballbesitz, fand offensiv aber kaum Lösungen. Besonders Fabian Reese versuchte immer wieder Akzente zu setzen, scheiterte jedoch mehrfach am stark aufgelegten Altglienicker Torhüter Luis Zwick.
Die Mannschaft von Tobias Strobl wirkte ideenlos und ließ die geforderte „absolute Ernsthaftigkeit“ über weite Strecken vermissen.
Zur Halbzeit reagierte Strobl und brachte unter anderem Kapitän Maximilian Arnold. Die Einwechslung sollte das Spiel entscheidend verändern.
Mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern erzielte Arnold den Ausgleich und gab den Wolfsburgern neue Hoffnung. Doch Sicherheit brachte der Treffer nicht.
Stattdessen folgte der nächste Rückschlag. Nach einem Fehler von VfL-Keeper Jakub Zielinski landete der Ball direkt bei Jonas Saliger, der die erneute Führung für Altglienicke erzielte.
Wieder war es Arnold, der Verantwortung übernahm. Mit seinem zweiten Treffer des Abends rettete der Kapitän die Wolfsburger in die Verlängerung.
Auch in der zusätzlichen Spielzeit blieb die Partie spektakulär. Mehmet Ibrahimi brachte den Regionalligisten in der 109. Minute bereits zum dritten Mal in Führung und ließ die Sensation greifbar erscheinen.
Doch Wolfsburg gab sich nicht geschlagen. Kurz vor dem Ende der Verlängerung traf Hauke Wahl zum 3:3 und verhinderte damit das Pokal-Aus in letzter Minute.
Für Altglienicke war der späte Ausgleich besonders bitter, nachdem die Mannschaft den Favoriten über weite Strecken an den Rand einer Niederlage gebracht hatte.
Im Elfmeterschießen rückte schließlich Wolfsburgs Torwart Jakub Zielinski in den Mittelpunkt. Nachdem er in der regulären Spielzeit noch am zweiten Gegentor beteiligt gewesen war, machte er seinen Fehler wieder gut.
Der Schlussmann parierte die Strafstöße von Sven Sonnenberg und Mehmet Ibrahimi und hielt den VfL damit im Wettbewerb. Anschließend verwandelte Kilian Fischer den entscheidenden Elfmeter zum 6:5-Endstand.
Am Ende steht für Wolfsburg zwar der Einzug in die zweite Runde, mit Ruhm bekleckerte sich der Bundesliga-Absteiger jedoch nicht. Gegen einen leidenschaftlich kämpfenden Regionalligisten benötigten die Niedersachsen ein Elfmeterschießen, zwei späte Ausgleichstreffer und einen überragenden Maximilian Arnold, um eine peinliche Pokal-Blamage zu verhindern.
Für Altglienicke bleibt trotz des Ausscheidens ein großer Auftritt. Der Außenseiter brachte den Favoriten dreimal in Bedrängnis und verpasste die Sensation nur um wenige Minuten.







































