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·6. September 2026
Woltemade, eine E-Mail und eine Intrige: Bayern-Boss spricht Klartext

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Eine E-Mail an den VfB Stuttgart sorgte im vergangenen Sommer für Spekulationen über Max Eberls Stellung beim FC Bayern. Jetzt meldet sich der Vorstandsvorsitzende zu Wort.
Jan-Christian Dreesen hat die Darstellung zurückgewiesen, Max Eberl (52) sei bei den Verhandlungen um Nick Woltemade (24) übergangen worden. "Das war eine komplette Nonsens-Diskussion, ob einer in cc steht oder nicht", sagte der Vorstandsvorsitzende im Doppelpass: "Daraus sind Sachen gemacht worden, die waren wirklich falsch."
Hintergrund ist ein Bild-Bericht aus dem Sommer 2025. Demnach war Dreesen Absender einer Mail an den VfB Stuttgart, Eberl stand lediglich in Kopie. Daraus wurde eine Entmachtung des Sportvorstands hergeleitet.
Der Bayern-Boss stellt die Aufgabenteilung als Routine dar. "Wir haben uns aufgeteilt. Und damit der andere informiert ist, setzt du ihn eben mit in die Mail. Das ist etwas völlig Normales", so Dreesen.
Interessanter findet er offenbar die Frage nach dem Ursprung der Geschichte: "Wer ist daran interessiert, so etwas in die Öffentlichkeit zu bringen und daraus eine Geschichte zu machen? Derjenige will demjenigen schaden. Wir wissen nicht, wer das gemacht hat."
Der Transfer, um den es damals ging, kam nicht zustande. Woltemade wechselte Ende August 2025 für 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Newcastle United – bis heute der teuerste Einkauf der Klubgeschichte.
Durchsetzen konnte sich der Nationalstürmer an der Tyne nicht: Er kam auf 51 Pflichtspiele, elf Tore, vier Vorlagen in der Debütsaison, war in der Rückrunde zunehmend als Joker unterwegs.
Am Deadline Day dieses Sommers zog Woltemade weiter nach Turin. Juventus lieh ihn für rund 3,6 Millionen Euro ohne Kaufoption bis Juni 2027 aus, in Newcastle läuft sein Vertrag noch bis 2031.




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